Düsseldorf Aktuelles

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Plan den neuen Mühlenquartiers, das seinen Namen den vier Bebauungsflügeln verdankt, Grafik: Stadt Düsseldorf

Düsseldorf Benrath: Jetzt geht es rund in der Paulsmühle

Die Benrather Paulsmühle bekommt ein neues Gesicht – nicht sofort, aber zumindest ein Anfang wird gemacht. Nachdem auf dem Gelände des zukünftigen Albrecht-Dürer-Berufskolleg schon fleißig die Bagger rollen, gibt es auch von den zweiten Brache an der Telleringstraße ein Lebenszeichen. Die Artemis Stadtsanierungsgesellschaft Objekt Benrath mbH & Co.KG ist gegründet, nun im Besitz des Grundstücks und beginnt mit der Umsetzung noch in diesem Jahr.

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Die alten BEA-Gebäude verrotten immer mehr und die Feuerwehr muss regelmäßig Brände in den verlassenen Gebäuden löschen

Mit dem "Mühlenquartier" zwischen Paulsmühlen- /Tellering- und Hildener Straße wird mit rund 400 neuen Wohnungen versucht, den dringend Bedarf an Wohnraum in Düsseldorf etwas zu entspannen. Bebaut wird die Fläche des ehemaligen Betriebsgeländes der BEA Technische Dienstleistungen GmbH & Co.KG. Die Artemis hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit dem Mühlenquartier bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und folgt damit dem Handlungskonzept Wohnen der Landeshauptstadt Düsseldorf. Neben öffentlich geförderten, preisgedämpften und freifinanzierten Mietwohnungen sind auch Eigentumswohnungen sowie zwei Kindergroßtagespflegestellen geplant. Eine Großräumige Tiefgarage unter den Gebäuden soll für eine weitestgehend autofreie Siedlung sorgen.

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Plan der Stadtverwaltung

Bereits im Jahr 2012 wurde ein Gutachterverfahrens durchgeführt und im Dialog mit den Bürgern das neue Stadtquartier entwickelt. Die Umsetzung hatte nun länger gedauert als erwartet, aber Jasmin Kollatsch von der Artemis erklärte gegenüber report-D, dass die Arbeiten nun zügig angegangen werden. Aktuell bilden sich die verschiedenen Projektteams für die Realisierung und noch in diesem Jahr wird mit den Arbeiten begonnen. Dazu wird dann auch eine Bürgerinformation gehören, bei denen Interessierte Einzelheiten zum Bau und zum Zeitplan erfahren werden.

Die Planung sieht vier versetzt zueinander angeordnete Blockstrukturen mit jeweils einem großzügigen, grünen Innenhof vor. Die Höhenstaffelung des Entwurfs berücksichtigt sowohl die vorhandene Gebäudehöhen der Nachbarschaft, als auch die städtebaulichen Randbedingungen, wie den Lärm von den Schienen. Die geplante Blockbebauung entlang der Bahntrasse und der Eissporthalle wird durch die oberen Geschosse verbunden, um die Innenbereiche vor Lärm zu schützen. Hier sollen Gebäudetypen mit einem besonderen, schallschützenden Grundrisssystem gebaut werden. Die Fertigstellung ist für Ende 2019 vorgesehen und wird rund 125 Millionen Euro für Planung und Bau kosten.

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