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Es wird weiter gestreikt, da die Arbeitgeber bisher nicht auf die Forderungen der Gewerkschaft eingegangen sind

Düsseldorf: Donnerstag Streiks im öffentlichen Dienst und beim ÖPNV

Bevor es am 22. Oktober in Potsdam in die dritte Runde der Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst geht, wollen die Beschäftigten den Arbeitgeber nochmal ihre Forderungen verdeutlichen. Deshalb sind am Donnerstag (15.10.) die Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltung, Kliniken, Sparkassen, Awista und Rheinbahn zum Streik aufgerufen. Durch die ganztägigen Arbeitsniederlegungen bei der Rheinbahn bleiben die Busse und Bahnen in den Depots.

Landesweit hat die Gewerkschaft ver.di am Mittwoch zum Streik aufgerufen, am Donnerstag kommt es dann in Düsseldorf zu Arbeitsniederlegungen. Das wird für die Düsseldorfer*innen bedeuten, dass am Donnerstag vielleicht ihre Mülltonnen nicht geleert werden, sie bei der Stadtverwaltung niemanden erreichen, städtische Kitas nur im Notbetrieb oder ganz geschlossen sind und es auch die Kliniken und Sparkassen zu Einschränkungen kommt.

Die Rheinbahn schließt sich den Arbeitsniederlegungen an. Damit werden erneut Busse und Bahnen in den Depots bleiben und die Fahrgäste müssen sich Alternativen suchen. Die Rheinbahn wird keinen Notfahrplan anbieten. Die Regionalzüge und S-Bahnen sind nicht vom Streik betroffen. Die Stadt wird die Umweltspur an der Werstener Straße am Donnerstag außer Kraft setzen, um die Staus zu reduzieren, da viele Verkehrsteilnehmer zwnagsweise auf ihre eigenen Fahrzeugen umsteigen müssen.

„Die Streikenden zeigen mit ihrer Beteiligung, dass sie dringend ein Angebot der Arbeitgeberseite erwarten und die bisherigen Äußerungen sowie die Verweigerungshaltung als Kränkung erleben. Es wird immer deutlicher, dass auf das Klatschen nichts folgen wird“, erklärte ver.di-Landesbezirksleiterin Gabriele Schmidt. „Trotzdem schauen wir auch in NRW mit Bedacht auf die Situation und entscheiden in enger Abstimmung mit den Behörden, wie und ob wir Aktionen durchführen. Dabei werden wir genau darauf achten, die Maßnahmen zum Infektionsschutz einzuhalten: Kundgebung nur mit Maske und Abstand. In den Kliniken und Krankenhäusern verhandeln wir Notdienstvereinbarungen und rufen die Kolleg*innen der Corona-Stationen nicht mit auf. Außerdem achten wir darauf, dass dort weiterhin ausreichend Reinigungskräfte im Dienst sind.“

Von den Warnstreiks können auch Kitas betroffen sein. Dabei versucht ver.di durch frühzeitige Informationen vor Ort und die Entsendung von kleineren Delegationen aus den Einrichtungen so elternfreundlich wie möglich vorzugehen und Notgruppen zu ermöglichen.

Die Forderungen der Gewerkschaft an die Arbeitgeber sind unverändert: Lohnerhöhung um 4,8 Prozent, mindestens aber 150 Euro pro Monat, bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Ausbildungsvergütungen und Praktikantenentgelte sollen um 100 Euro pro Monat steigen. Erwartet wird die Ost-West-Angleichung der Arbeitszeit. Darüber hinaus soll in den Tarifverhandlungen das Thema der Entlastung der Beschäftigten behandelt werden. Für die besonderen Themen des Gesundheitswesens und der Pflege gibt es separate Verhandlungen im Rahmen der Tarifrunde besprochen.

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