Düsseldorf Aktuelles

D_AbschiebungAfghanistan_Blumen_20180123

Protest gegen Abschiebungen nach Afghanistan im Düsseldorfer Flughafen: Rund 350 Menschen legten am Dienstag (23.8.) Blumen nieder - als Erinnerung an die Menschen, die bereits nach Afghanistan abgeschoben wurden.  

Düsseldorf Flughafen: Lautstarker Protest gegen Abschiebungen nach Afghanistan

Es war die zweite Sammelabschiebung über den Düsseldorfer Flughafen nach Afghanistan. Ursprünglich standen für Dienstag (23.1.) 80 Namen auf der Liste der Passagiere wider Willen. Laut Medienberichten sollen am Ende 17, das bayerische Innenministerium spricht von 19 Menschen in das Land abgeschoben worden sein, das täglich mit Selbstmordattentaten und Bombenexplosionen in den Schlagzeilen ist. Die meisten Abzuschiebenden machten eine krankheitsbedingte Reiseunfähigkeit geltend oder hatten in letzter Minute Widerspruch gegen die Abschiebung eingelegt. Rund 350 Menschen protestierten lautstark in der Düsseldorfer Abflughalle gegen Abschiebungen nach Afghanistan.

D_AbschiebungAfghanistan_Story_20180123

Blumen und Plakate erinnerten an die, die von Deutschland bereits nach Afghanistan abgeschoben wurden.

Die Düsseldorfer Flüchtlingsbeauftragte Miriam Koch hatte bereits lange vor dem Abschiebetermin klar gestellt: Düsseldorf schiebt derzeit nicht Afghanistan ab. Das ist fürs Protokoll. Denn vor allem aus Bayern sollten Einzelpersonen, aber auch ganze Familien in das Land ausgeflogen ist, das mit einer immer heikleren Sicherheitslage beinahe jede Nachrichtensendung bestimmt. Aus München hieß es, unter den Abzuschiebenden befänden sich drei verurteilte Straftäter und fünf Personen, die sich weigerten, ihre Identität preis zu geben.

D_AbschiebungAfghanistan_oben_20180123

In der Abflughalle des Düsseldorfer Flughafens versammelten sich zahlreiche Abschiebungsgegner zum Protest. 

Report-D sprach am Flughafen mit Mahdi, der seit zwei Jahren und vier Monaten in Deutschland lebt. Er fragte: Wie kann man guten Gewissens in ein Land abschieden, in dem es täglich schwerste Bombenattentate gibt? Und Taliban darüber bestimmen, wer leben darf und wer sterben muss?

D_AbschiebungAfghanistan_Rollstuhl_20180123

Viele Protestler hatten sich ihre Argumente auf den Leib gebunden.

Die Proteste am Düsseldorfer Flughafen wurden bundesweit von Menschenrechtsorganisationen unterstützt. Der nordrhein-westfälische Integrationsminister, Dr. Joachim Stamp, FDP, sagte, auch NRW werde weiterhin Straftäter und Gefährder nach Afghanistan abschieben. Dies geschehe „bis zu einer neuen Bewertung der Sicherheitslage in Afghanistan“.

D_AbschiebungAfghanistan_Blume_20180123

Blumen zum Gedenken an die, die bereits nach Afghanistan abgeschoben wurden.

Zurück zur Rubrik Aktuelles

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Aktuelles

D_Bank_23102018

32 Bänke stehen am Kö-Graben und laden die Passanten zum Verweilen ein. Das Gartenamt nutzt die Wintermonate, um die Hälfte der Bänke gründlich zu reinigen und anschließend bis zum Fürhjahr einzulagern.

D_Vollmer_22102018

Fortuna Düsseldorf, DEG, Borussia Düsseldorf, Rhein Vikings und ART Giants sind vielen Düsseldorfern ein Begriff. Dass die Landeshauptstadt auch Football zu bieten hat, ist noch nicht bei allen angekommen. Bereits seit 40 Jahren spielen die Panther in Düsseldorf und schafften jüngst den Aufstieg in die German Football League. Ein Spieler, der dort seine ersten Erfahrungen gesammelt hat ist Sebastian Vollmer. Seine Karriere führte ihn von Düsseldorf nach America, vom Highschool-Team zum doppelten Super-Bowl-Sieg mit dem New England Patriots.

D_Klinger_OB_221018

Eine Galerie braucht Klaus Klinger nicht, seine Werke sind für alle da und von der Straße aus zu sehen. Viele Hausfassaden in Düsseldorf schmücken seine Werke. Dabei ist er Team-Player und so nahm er die Verdienstplakette der Stadt Düsseldorf am Montag (22.10.) nicht für sich für sich entgegen, sondern als Ehrung für die kollektive Arbeit der freien Kulturszene in den vergangenen 40 Jahren.

report-D: Social Media / RSS

Bildergalerien von report-D