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Mahnwache unter dem Motto: "Klimapolitik ist Friedenspolitik": Mehr als 300 kamen zu Kar-"Fridays for Future" vor den NRW-Landtag. 

Düsseldorf „Fridays for Future“: Mehr als 300 Aktivisten beim stillen Protest vor dem Landtag

Der Bannkreis um den nordhrein-westfälischen Landtag in Düsseldorf – ein lose flatterndes Flatterband. Davor standen, saßen und lagen an Karfreitag mehr 300 Menschen – Jugendliche, aber auch schon vom Leben gezeichnete - um mit einer Mahnwache  daran zu erinnern, dass das super-geile Osterwetter ein Teil des Klimaproblems ist. Dem bornierten FDP-Chef Christian Lindner („Den Profis überlassen“) und allen Gebissträgern der AFD-Fraktion zur Kenntnis: Bei „Friday for Future“ geht’s tatsächlich nicht bloß darum, die Schule zu schwänzen.

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Sorgsam marlkiert und bewacht: der Bannkreis um den NRW-Landtag in Düsseldorf.

Die Kirchen sind da schon ein wenig weiter als die Berufspolitiker und Möchtegern-Populisten: Die Düsseldorfer Schüler waren von einer Gemeinde eingeladen, einen Teil des Kreuzwegs mitzugehen. Das stand jedem Mahnwachen-Teilnehmer und Teilnehmerin frei. Das Orgateam hatte ein Megafon für Ansagen an die Versammlung dabei, aber ansonsten galten die Karfreitags-Spielregeln: Keine Sprechchöre!

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Auf selbstgemalten Plakaten wird deutlich, dass die Jugendlichen um ihre Zukunft und die Zukunft des Planeten ringen.

„Klimapolitik ist Friedenspolitik“ lautete das Tagesmotto. Ein Schulterschluss mit den Ostermärschen, deren Klientel auf Belebung durch die junge Protestgeneration hofft. In aller Ruhe erinnerten die Düsseldorfer „Fridays for Future“-Aktivisten daran, dass es nur eine Erde gibt, deren Atmosphäre gerade von Kohlendoxid so vernebelt wird, dass die Temperaturen steigen, die Felder und Böden trocken werden und die Meeresspiegel steigen. Für den 3. Mai – richtig: ein Freitag – plant „Fridays for Future“ eine Abstecher nach Essen. In der dortigen Grugahalle tagt die Hauptversammlung der Kohle-Kraftwerks-Betreiber von RWE.

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