Düsseldorf Aktuelles

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75 Prozent der Deutschen sei bereit ihr Verhalten zu ändern, um das Klima zu schützen - die Politik müsse nun handeln

Düsseldorf: Fridays for Future demonstriert vor dem NRW-Verkehrsministerium

Parallel zu Aktionen in Berlin, Hamburg und Osnabrück demonstrierten die Aktivisten von Fridays for Future (FFF) und attac diesmal am Samstagmorgen (10.10.) vor dem Stadttor, in dem das Verkehrsministeriums seinen Sitz hat. In den Redebeiträgen wurde betont, dass die Gesellschaft endlich Beschlüsse zur Verkehrswende und Klimawandel möchte. Sie kritisierten, dass die Politik bisher nur rede, aber nicht handele.

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Am Samstag hatten sich die Gruppe der Aktivisten vor dem Verkehrsministerium am Stadttor versammelt

Die Rodung des Dannenröder Waldes für den geplanten Bau der A49 war für die Demonstranten am Samstagmorgen ein Symbol für die verfehlte Verkehrs- und Klimapolitik. Sie forderten ein Moratorium für die Rodung und einen Stopp des Autobahnbaus. Die Verkehrspolitik sei auf die Konzerne und die Autolobby ausgerichtet, kritisierte Thomas Eberhardt-Köster von attac. Die Bedürfnisse der nicht-motorisierten Verkehrsteilnehmer würden kaum berücksichtigt. Der Verkehr stoße jetzt an seine Grenzen und gefährde die Zukunft, trug er vor.

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Thomas Eberhardt-Köster sprach zu den Demonstranten

Gemeinsam mit Justus Spott von FFF, erklärte Eberhardt-Köster die Bedeutung des Zusammenschlusses von ver.di mit den Aktivisten. Denn erst vergangenen Donnerstag habe der Streik der Rheinbahner*innen gezeigt, wie wichtig der ÖPNV ist. Ohne ihn wird es keine Verkehrswende geben. Doch dafür brauche es gute Mitarbeiter*innen und die müssten neben ordentlichen Arbeitsbedingungen auch eine gerechte Bezahlung erhalten. Die Verkehrsminister*innen der Länder treffen sich in der nächsten Woche in Saarbrücken. Doch in die Tarifverhandlungen wollen sie sich nicht einmischen, dabei könnten sie ein Zeichen setzen und neben der gerechten Entlohnung, einen bundesweit einheitlichen Tarifvertrag unterstützen, verlangte Eberhardt-Köster.

„Um die Klimaschutzziele einhalten zu können, brauchen wir einen starken und leistungsfähigen ÖPNV, auch hier in Düsseldorf. Dafür sind natürlich eine faire Bezahlung und angemessene Arbeitsbedingungen für alle Mitarbeiter*innen notwendig. Darum solidarisieren wir uns mit den Forderungen von Ver.di im öffentlichen Nahverkehr“, sagte Hannah Hübecker, Pressesprecherin von Fridays for Future Düsseldorf.

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Justus Spott fand deutliche Worte bei seiner Rede vor dem Verkehrsministerium

Justus Spott von FFF fand deutliche Worte und warf den Politiker*innen von der Stadt Düsseldorf bis hin zur EU Versagen vor. „Die CDU ist der Name des Versagens, mit dieser Partei ist kein Klimawandel zu erreichen“, lautete sein Statement. Mit Sorge blicke er auf die Verhandlungen im Düsseldorfer Rathaus. Er sei froh, dass FFF mit der Gewerkschaft ver.di einen starken Mitstreiter für Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit gefunden zu haben.

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