Düsseldorf Aktuelles

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Ausländerfeindlichkeit schüren - darum ging es bei der sogenannten Mahnwache am Mittwochabend (29.7.) vor dem Düsseldorfer Hauptbahnhof. Vor genau einem Jahr schubste ein Mann aus Eritrea ein Frau und ihr Kind vor einen Zug in Frankfurt am Main.

Düsseldorf Hauptbahnhof: 20 rechte Hetzer stehen rund 200 Gegendemonstranten gegenüber

Mutter (40) und Kind (8) werden in Frankfurt am Main vor einen ICE geschubst. Das Kind stirbt. Diese Tat geschah am 29. Juli 2019. Als mutmaßlicher Täter ist Habte A. aus Eritrea angeklagt. Der Prozess vor dem Frankfurter Landgericht beginnt voraussichtlich am 19. August. Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft ist der zuletzt in der Schweiz lebende Angeklagte schuldunfähig – wegen einer schweren psychischen Störung. Trotz alledem hatten Rechtsradikale („Wir sind das Volk“) am Mittwoch (29.7.) zu einer „Mahnwache“ vor dem Hauptbahnhof Düsseldorf aufgerufen. Großeinsatz der Polizei am Mittwochabend (29.7.).

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Mehr als 200 Gegendemonstranten von Düsseldorf stellt sich quer und weiteren Organisationen machten deutlich: Für Rechtsradikale ist kein Platz in Düsseldorf.

Straßenbahn-Passagiere und Zugreisende mussten Umwege laufen. Denn der Bahnhofsvorplatz war großräumig abgeriegelt. Der Aufruf der rechten Hetzer überzeugte allerdings nicht einmal die eigenen Klientel. Knapp 20 Anhänger protestierten gegen „Messermänner“ und „kriminelle Ausländer“. Düsseldorf stellt sich quer machte, SPD und Grüne Jugend machten mit rund 200 Gegendemonstranten deutlich, dass in der Landeshauptstadt kein Platz ist für rechtes Pack. Nach einer Stunde war der Spuk am Hauptbahnhof vorbei.

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