Düsseldorf Aktuelles

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Wer die Anfahrt geschafft und einen Parkplatz gefunden hatte, reihte sich in die Schlangen vor den Eingängen ein, Foto: FB

Düsseldorf: Hitzewochenende sorgt für Besucher-Ansturm auf den Unterbacher See

Die Reservierungen für die städtischen Düsseldorf Bäder sind seit Tagen auf rot. Wer am Wochenende dennoch sein Glück im kühlenden Nass versuchen wollte, den zog es vielfach zu den Strandbädern des Unterbacher Sees. Durch die Corona-Auflagen gibt es auch dort eine Beschränkung der Besucherzahlen, was zu langen Schlangen vor den Eingängen und Staus auf den Zufahrtsstraßen führte. Am Sonntag (9.8.) machten sich Oberbürgermeister Thomas Geisel und der Leiter des Krisenstabs und Feuerwerh, David von der Lieth, ein Bild von der Situation. Veranstaltungsprofis sollen die Betreiber jetzt beraten, um die Lage zu entschärfen.

Lange Wartezeiten bei großer Hitze

Der Andrang zu den Strandbädern am Unterbacher See war einfach zu groß an diesem Wochenende. Schon morgens war die maximale Besucherzahl erreicht, was dazu führte, dass weitere Badegäste vor den Eingängen warten mussten, bis Besucher das Bad verließen und Plätze frei machten. Bei sengender Sonne bildeten sich lange Schlangen, die sich gar nicht oder nur sehr langsam bewegten. Ungeduldigen Besuchern platzte der Kragen, die kletterten über Zäune und verschafften sich so ohne Ticket Zugang. Das wurde von Polizei und Ordnungsamt unterbunden.

Da weder Betreiber noch Badegäste zufrieden mit der Situation waren, werden nun Lösungen für Verbesserungen gesucht. Thomas Geisel und David von der Lieth machten sich am Sonntag ein eigenes Bild vor Ort und sprachen mit dem Geschäftsführer des Zweckverbandes Unterbacher See, Peter von Rappard, über mögliche Optimierungen.

Optimierungen prüfen

Jetzt sollen die Veranstaltungsprofis die Situation analysieren, die bereits für die Schwimmbäder der Bädergesellschaft ein Konzept erarbeitet haben. Schnellst möglich sollen Verbesserungsvorschläge unterbreitet werden.

"Dabei könnte es um eine coronakonforme Erhöhung der Besucherkapazität gehen, aber auch um andere Konzepte bei der Lenkung der Besucherströme und der Parkplatzsituation", erklärte Geisel.

In den sozialen Netzwerken wünschten sich viele Besucher mehr Informationen. Telefonisch sei kein durchkommen gewesen, hieß es. Auch war nicht allen bekannt, dass wegen Corona ein Besucherformular beim Einlass ausgefüllt, bzw. bestenfalls gleich mitgebracht werden muss. Zwischenzeitlich wurden Meldungen gepostet, dass der See wegen Blaualgen geräumt werden müsse, was sich offenbar dann wieder erledigt hatte. Ob das Aufstellen von elektronischen Anzeigetafeln auf den Zufahrtswegen zu den Strandbädern eine Entlastung bringt, bleibt abzuwarten. Darauf könnten die Besucher*innen dann sehen, ob sich eine Anfahrt zum Unterbacher See überhaupt noch lohnt, heißt es in der Pressemeldung der Stadt. Optimal wäre es, diese Information bereits vor der Abfahrt zu Hause zu bekommen. Ob über eine Reservierungspflicht nachgedacht wird, bleibt abzuwarten. An diesem Wochenende kam es zum ersten Mal nach der Corona-Öffnung zu größeren Problemen. Bisher reichte die Kapazitäten der Strandbäder für den Besucheransturm aus.

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