Düsseldorf Aktuelles

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Linda Schramm und Karin Jungjohann stellen die Namenspaten für die Unterrichtsräume vor: Barbara Gladysch, Vera Geisel, Angela Hebeler, Miriam Koch und Paul Uwe Gollenbusch

Düsseldorf: Im Hispi wird Integration gelebt

Sprache als Mittel zur Integration ist seit 2015 das Ziel von Karin Jungjohann und ihren Mitstreitern. Gleich neben der Unterkunft für Geflüchtete in der Lacombletstraße starteten sie vor über drei Jahren das Projekt. Mit viel Engagement und Unterstützung durch Ehrenamtler hat das Hispi nun neue Räume an der Graf-Adolf-Straße bezogen. Sie blicken auf zahlreiche Erfolg zurück, haben aber noch viele Pläne für die Zukunft.

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Brigitte Reinhardt und Paul Uwe Gollenbusch sind zwei der Aktiven im Hispi

80 Ehrenamtler bieten im neuen Hispi derzeit 50 Kurse pro Woche an. Sie unterrichten in Räumen, die die Namen „Vera“, „Barbara“, „Miriam“, „Angela“ und „Paul“ tragen. Raumnummern wären deutlich unpersönlicher und das ist nur ein Beispiel, für den Einsatz der Teammitglieder im Hispi. In den vergangenen Jahren waren es rund 400 Aktive, die sich mit unterschiedlicher Dauer immer wieder im Hispi engagiert haben.

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Wo sonst unterrichtet wird, wurde am Montag fröhlich gefeiert

Viele von Ihnen waren am Montag (17.12.) in die neuen Räume in der zweiten Etage der Graf-Adolf-Straße 22 gekommen. Gemeinsam mit vielen Schülern genossen sie das internationale Buffet, denn jeder hatte eine Spezialität mitgebracht. Allein in den Jahren 2015 bis 2017 haben 1600 erwachsene Geflüchtete und 300 Kinder das HispI besucht. Sie kamen aus 27 verschiedenen Herkunftsländern. Im Hispi werden Sprachkurse in verschiedenen Levels angeboten. Neben Alphabetisierungskursen, Kurse für Anfänger und mittleres Niveau gibt es Unterricht für Fortgeschrittene und im B1+Level.

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Verschiedene Räume stehen für Unterricht, Hausaufgabenbetreuung und andere Aktivitäten zur Verfügung

Schirmherrin des Projekts ist Vera Geisel, die bei der Feier die Arbeit des Hispi lobt. Denn die gelebte Willkommenskultur schlage Brücken zur Integration. Die Helfer tragen den Gedanken weiter und haben dabei stets ihre Schüler und Schülerinnen im Blick, so dass sie schnell auf geänderte Anforderungen reagieren können. Dabei kooperiert das Hispi mit zahlreichen Partnern und kann so ein großes Spektrum an Unterricht und Beratung anbieten. In den neuen Räumen wird nicht nur Deutsch unterrichtet. Einige Initiativen, wie Arrival Aid, werden dort ebenfalls ihre Büros einrichten.

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Schirmherrin Vera Geisel lobte die Arbeit des Hispi-Teams

Dass das Konzept auch bei den Schülern gut ankommt, zeigte die große Bereitschaft beim der Herrichtung der Räume, dem Umzug des Hispi und auch beim Projekt Hispi goes Ehrenamt Einsatz zu zeigen. Denn zur Integration gehört für die Teilnehmer selbstverständlich auch, sich ebenfalls zu kümmern und etwas zurück zu geben.

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Eine stimmungsvolle Eröffnungsfeier

Hispi

„Hilfe bei der sprachlichen Integration“ ist der lange Titel eines Projektes in Düsseldorf, kurz Hispi genannt. Ziel ist die Integration von möglichst vielen Flüchtlingen und das gelingt am besten über die Deutsche Sprache. Karin Jungjohann und Barbara Gladysch starteten im Frühsommer 2015 mit einer Idee, die dann sehr schnell zu einem erfolgreichen Projekt wurde. Mittlerweile bieten 80 Mitstreiter im Hispi von Montag bis Freitag Deutschunterricht für Kinder und Erwachsene in 50 verschiedenen Kursen an.

Aktuell werden täglich neun kostenfreie Lerneinheiten Sprachmittlung Deutsch angeboten. Außerdem Nachhilfe für Schüler, Coaching von Berufsanfängern, Beratungen im Asylverfahren durch Arrival Aid, Formularhilfe und Unterstützung bei der Wohnungssuche, wöchentliche Kunstgruppen frei Malerei, Fahrradkurse und monatlich Integrations Workshops zu den Themen "Zusammenleben" und "Grundgesetzt in Deutschland".

Neben den Sprachkursen steht die Integration im Mittelpunkt. So wurden bei „Hispi goes Ehrenamt“ bereits Aktionen gestartet, bei denen sich die Schüler und Schülerinnen selber begeistert engagierten.

Weitere Informationen zum Hispi gibt es hier.

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