Düsseldorf Aktuelles

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Der Nachbarschaftsgarten "düsselgrün" liegt gleich hinter dem Hauptbahnhof

Düsseldorf: Jubel im Gemeinschaftsgarten düsselgrün – Postcodelotterie gibt 20.000 Euro für Neugestaltung

Vor fast fünf Jahren ist der Gemeinschaftsgarten „düsselgrün“ in Oberbilk von der Haifastraße auf die Fläche am WGZ-Park an der Stahlwerkstraße umgezogen. Seitdem kann dort jeder gärtnern, denn der Garten ist für die Nachbarschaft. Mit der Unterstützung von 20.000 Euro geht nun ein großer Wunsch der Aktiven in Erfüllung: Der Umbau zum klimagerechten Gemeinschaftsgarten kann erfolgen.

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Während des Corona-Shut-Downs pausierten die Treffen, jetzt kann es wieder losgehen

Wer die vertrocknete Wiese rund um den Gemeinschaftsgarten hinter dem Hauptbahnhof sieht, kann ermessen welchen Aufwand die Nachbarschaft betreiben muss, um den Gemeinschaftsgarten „düsselgrün“ gedeihen zu lassen. Denn das Pflanzen in den Beeten funktioniert nicht ohne ausreichende Bewässerung und Schatten gibt es kaum auf der Fläche. Nach fast fünf Jahren haben die Hobby-Gärtner ihre Erfahrungen gemacht und wissen auch, was sie noch alles verbessern wollen. Doch die Pläne müssen finanziert werden.

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Die Nachbarschaft ist zum Mitgärtnern eingeladen

Dies ist nun durch die finanzielle Unterstützung der Deutschen Postcode Lotterie möglich. Mit über 20.000 Euro fördern sie den Gemeinschaftsgarten düsselgrün in Oberbilk. Damit kann die Gartenfläche hinter dem Hauptbahnhof runderneuert und zum „klimagerechten Gemeinschaftsgarten“ umgebaut werden. „ Durch die Mittel haben wir und mit uns alle NachbarInnen die Chance, das Projekt auf ganz neue Füße zu stellen,“ freut sich Anika Füger vom Gemeinschaftsgarten.

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In Hochbeeten wachsen Blumen, Obst und Gemüse

Mit dem Förderungsbeitrag soll die bauliche Substanz des Gartens umgestaltet und an die geänderten klimatischen Bedingungen angepasst werden. Zahlreiche Hochbeete sollen erneuert und mit Bewässerungssystemen und Schattenspendern ausgestattet werden. Dass der Stadtgarten aus Hochbeeten besteht, liegt nicht nur an der Qualität der Erde, die darin besser angereichert werden kann. Die ursprünglich Idee war auch die Wildkaninchen vom Räubern abzuhalten. Allerdings haben sich die städtischen Kaninchen an die Umwelt angepasst und klettern auch in Hochbeete.

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Die Mümmelmänner denken, der Garten sei extra für sie anglegt

Die Neugestaltung umfasst außerdem die Gemeinschaftsflächen, so dass für Gärtner*innen und Nachbarschaft noch mehr Aufenthaltsqualität geschaffen wird. In der Vergangenheit wurden schon häufig Veranstaltungen im Gemeinschaftsgarten abgehalten, die in den nächsten Wochen gemäß der aktuellen Hygieneregeln so zügig wie möglich wieder anlaufen sollen. Geplant sind Vorträge und Workshops sowie wöchentliche offene Treffen, an denen unter Anleitung und öffentlich am Umbau der Fläche gearbeitet wird. Interessenten sind herzlich eingeladen sich zu engagieren.

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Ein Foto aus Zeiten vor Corona: Hier erfahren Interessierte alles zum Imkern

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