Düsseldorf Aktuelles

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Weihnachtliche Beleuchtung und einige Essensbuden auf Abstand, so könnte die Innenstadt zur Weihnachtszeit 2020 aussehen

Düsseldorf: Keine Weihnachtsmärkte in der Innenstadt

Vier Wochen vor dem geplanten Start der Weihnachtsmärkte in der Düsseldorfer Innenstadt kam am Donnerstagnachmittag (22.10.) das endgültige aus für 2020: Düsseldorf Tourismus reagiert auf aktuelle Infektionslage und sagte alle Weihnachtsmärkte ab.

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Viele Besucher, die sich an Verkaufsständen und Glühweinbuden treffen, wird es in diesem Jahr nicht geben können

Angesichts der dynamischen Entwicklung der Pandemie und der gebotenen Kontaktbeschränkungen blieb Düsseldorf Tourismus letzlich keine andere Wahl, als die Märkte abzusagen.

Zwar war ein Hygienekonzept für den Weihnachtsmarkt erarbeitet worden, doch die steigenden Infektionszahlen hatten bereits die Organisatoren in Aachen und Duisburg zur Absage bewegt. „Unser Anspruch war, dass sich Besucher*innen auf unserem Markt wohl fühlen können. Dafür hatten wir Maßnahmen im Sinne des Infektionsschutzes getroffen. Bis zuletzt haben wir gehofft, dass uns dadurch ein Weihnachtsmarkt gelingt, den alle mit einem guten Gefühl besuchen können. Aber die aktuelle Entwicklung hat gezeigt, dass das dieses Jahr einfach nicht möglich ist“, so Ole Friedrich, Geschäftsführer von Düsseldorf Tourismus.

Die steigenden Infektionszahlen erzeugen Unsicherheit. Friedrich erklärt: „Selbst wenn wir den Weihnachtsmarkt jetzt stoisch weiterverfolgen würden, kann es sein, dass wir kurz vorher absagen oder nach wenigen Tagen schließen müssen. Dieses wachsende Risiko macht es für alle Beteiligten unmöglich, seriös zu planen. Darum ist es wichtig, dass wir jetzt diesen späten, aber klaren Schritt gehen.“

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Den Weihnachtsbaum vor dem Rathaus wird es vielleicht trotzdem geben

Die Absage der Düsseldorfer Weihnachtsmärkte trifft bei den Einzelhändler auf Verständnis, löst aber auch Besorgnis für die Erwartungen zum Weihnachtsgeschäft aus. „Diese Absage war angesichts der Pandemielage leider zu erwarten, führt aber bei vielen Einzelhändlern zu tiefen Sorgenfalten“, äußert sich Dr. Peter Achten, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes am Donnerstag. Die Weihnachtszeit ist die umsatzstärkste Zeit des Jahres. Dabei sorgen Weihnachtsmärkte für eine weihnachtliche Atmosphäre in der Stadt und bilden auch Anziehungspunkt für viele Besucher aus dem Umland und Ausland. „Nicht nur für die Schausteller, sondern für das gesamte Weihnachtsambiente in Düsseldorf wird es darauf ankommen, nunmehr sinnvolle Alternativen zu finden“, so Achten weiter.

Der Handelsverband schlägt vor, die auch jetzt an vielen Stellen anzutreffenden Imbiss- und Schaustellerangebote um weihnachtliche Angebote zu ergänzen und mit einheitlichen weihnachtlichen Dekorationen auszustatten. Denkbar sei auch, verstärkt Weihnachtsbeleuchtung bereitzustellen.

Die Stadt prüft derzeit, mit welchen Alternativen sie Händler*innen und Schausteller*innen unterstützen kann.

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