Düsseldorf Aktuelles

D_geld_26032020

Finanzielle Mittel sind für verschiedene Gruppen von Betroffenen zur Verfügung gestellt

Düsseldorf: Land NRW weitet Unterstützungen aus

Das Land NRW versucht mit immer mehr Maßnahmen die Herausforderungen der Corona-Pandemie erträglicher zu machen. Neben finanziellen Hilfen wurden am Donnerstag von den Minsterien neue Regelungen vorgestellt.

NRW-Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration

Um die Eltern zu entlasten, teilte Familienminister Joachim Stamp am Donnerstag mit, dass die Elternbeiträge für Kitas, Tagespflege und Offene Ganztagsschule im Monat April ausgesetzt werden. Die Entlastung wird jeweils zur Hälfte vom Land und von den Kommunen finanziert.

NRW-Ministerium für Verkehr

Das Land NRW stellt Krankenschwestern, Krankenpfleger und alle anderen Beschäftigten in Akutkrankenhäusern, in denen Corona-Patienten behandelt werden, kostenfreie Mietfahrzeuge zur Verfügung. Das Programm startet am Mittwoch, den 1. April und ist vorerst auf zwei Monate befristet. Eine Millionen Euro stehen für die Mietwagen zur Verfügung. Das Sonderprogramm soll die Beschäftigten in den Krankenhäusern unterstützen, die kein Auto haben und die mit dem Zug kaum oder gar nicht mehr zur Arbeit kommen, weil das Angebot im Nahverkehr ausgedünnt ist. Für die Nutzung des Angebots füllen die Beschäftigten ein einseitiges Formular aus, das von der Krankenhausleitung bestätigt werden muss. Anschließend kann der Mietwagen direkt beim Verleiher angefordert werden. Die Kosten pro Leihwagen dürfen maximal 400 Euro pro Monat (brutto) betragen und es gilt eine Kilometerbegrenzung von 125 Kilometern pro Tag. Auch junge Fahrer*Innen dürfen anmieten, die Benzinkosten werden nicht übernommen. Hier geht es zum Formular. 

NRW-Ministerium für Kultur und Wissenschaft

Neben der bereits in der vergangenen Woche gestarteten Unterstützung, können nun auch Solo-Selbstständige in Kultur und gemeinwohlorientierter Weiterbildung finanzielle Hilfen erhalten. Einrichtungen und Träger sollen über die zusätzlichen Möglichkeiten informiert werden. Betroffene können ab Freitag (27.3.) Mittel über das Programm „NRW-Soforthilfe 2020“ beantragen.

Einrichtungen der gemeinwohlorientierten Weiterbildung erhalten bereits bewilligten gesetzlichen Fördermittel in Höhe von rund 120 Millionen Euro, auch wenn Bildungsveranstaltungen wegen der Corona-Pandemie derzeit nicht durchgeführt werden können.

Gleiches gilt für die Fördermittel der Landeszentrale für politische Bildung (LZpB) in Höhe von rund 4,6 Millionen Euro, die zurzeit 35 Einrichtungen der politischen Bildung und fünf Bildungseinrichtungen der parteinahen Stiftungen zusätzlich zur Grundförderung zur Verfügung gestellt werden.

Weiterbildungseinrichtungen können außerdem Corona-bedingte Ausfallkosten im Rahmen der gewährten Zuwendung als zuwendungsfähige Ausgaben abrechnen. Das Ministerium arbeitet an einem Hilfsprogramm, um die fehlenden Einnahmen durch den Wegfall von Kursgebühren oder Teilnehmerbeiträgen zu kompensieren.

An den rund 460 Weiterbildungseinrichtungen in NRW sind mehr als 5800 festangestellte Mitarbeiter*Innen beschäftigt. Hinzu kommen etwa 73.500 Dozent*Innen.

Freischaffende Künstler*Innen erhalten eine existenzsichernde Soforthilfe in Höhe von bis zu 2000 Euro, die nicht zurückgezahlt werden muss. Dafür stehen zunächst fünf Millionen Euro bereit. Damit soll die Zeit überbrückt werden, bis die längerfristigen, großangelegten Maßnahmen von Land und Bund anlaufen. Auch für diesen Bereich gilt, dass bereits bewilligte bzw. derzeit noch in Prüfung befindliche Förderungen in Höhe von mehr als 120 Millionen Euro in jedem Falle ausgezahlt werden, auch wenn die Veranstaltungen und Projekte wegen Corona abgesagt oder verschoben werden müssen.

Weitere Informationen sowie das Antragsformular zur Soforthilfe für freischaffende Künstlerinnen und Künstler finden Sie hier.

Zurück zur Rubrik Aktuelles

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Aktuelles

D_News_17032020

Die Stadt Düsseldorf meldet mit Stand Dienstag (7.4., 16:30 Uhr) einen weiteren Anstieg der positiv auf den Coronavirus getestete Menschen. Waren es am Montag noch 649, sind es am Dienstag 681 Betroffene, eine Steigerung um 32. Experten schätzen die Dunkelziffer der infizierten um ein Vielfaches höher.

D_Seniorenheim_07042020

Alle Seniorenheime und Pflegeeinrichtungen müssen nach Anordnung des NRW-Gesundheitsministeriums Quarantänebereiche einrichten. Damit soll der Ausbreitung des Coronavirus vorgebeugt werden.

D_Ostern_07042020

Für die Christen ist Ostern das höchste Fest im Kirchenjahr, denn die Auferstehung von Jesus Christus geschah dem Glauben nach in der Osternacht. Durch die Corona-Pandemie sind Kirchenbesuche derzeit nicht möglich, was in Düsseldorf nun zu einer außergewöhnlichen Lösung führt. Es wird drei Gottesdienste im Autokino auf dem Messeparkplatz geben. Gläubige können in ihren Autos daran teilnehmen. Die Tickets gibt es kostenlos über die Seite des Autokinos.

report-D: Social Media / RSS

Bildergalerien von report-D