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Baumfällungen, Sicherheitsbedenken, Lärm, Verschmutzung - die Liste der Bedenken gegen das Ed-Sheeran-Konzert ist lang

Düsseldorf: OB Geisel kritisiert Panikforscher für Aussagen zum Ed Sheeran-Konzert

Für Unruhe bei der Stadtspitze sorgte am Mittwoch (23.5.) die Berichterstattung der Westdeutschen Zeitung, in der Panikforscher Professor Michael Schreckenberg das geplante Ed-Sheeran-Konzert im Juli kritisch beurteilte. Oberbürgermeister Thomas Geisel suchte das Gespräch mit dem Fachmann, tat dessen Bedenken anschließend aber als "theoretisch" ab. Schreckenberg hatte Düsseldorf vorgeworfen, das Sicherheitskonzept für die 80.000-Personen-Fläche zu hastig und nicht sorgfältig genug zu prüfen. Das wies Geisel öffentlich zurück.

Wird Ed Sheeran am 22. Juli den „D.Live Open Air Park“ eröffnen? Die Diskussionen laufen und werden durch ein Statement des Panikforschers Michael Schreckenberg um einen wichtigen Punkt bereichert. Bisher wurden noch keine Gutachten veröffentlicht, die Grundlage für die Erteilung einer Baugenehmigung sind. Schreckenberg sieht Düsseldorfs Planungen als "kritisch" und "übereilt". Der Zeitdruck werde die Sorgfalt der Prüfungen beeinflussen, da ist er sicher, und wirft in seinem Statement in der Westdeutschen Zeitung Thomas Geisel vor: „Man setzt sich hier über alle Regeln hinweg. Es ist nicht möglich, in so kurzer Zeit eine vernünftige Prüfung durchzuführen. Es ist auch nicht nachzuvollziehen, weil gleich nebenan die Esprit-Arena zur Verfügung steht.“

Thomas Geisel, der die Planungen zum Open-Air-Park begrüßt, ist ebenso wie DCSE-Geschäftsführer Michael Brill überzeugt davon, dass die Prüfungen sorgfältig erfolgen und danach die Genehmigung erfolgt. Telefonisch suchte Geisel am Mittwoch den Kontakt zu Professor Schreckenberg und stellte aus seiner Sicht klar, dass nicht er den Bauantrag gestellt habe, sondern die DCSE. Eine Vorentscheidung zum Ausgang des Genehmigungsverfahrens gäbe es nicht, aber seit März werde an allen Gutachten gearbeitet, die für eine Baugenehmigung erforderlich seien. Die erfolgreichen Großveranstaltungen der Vergangenheit seien Beleg dafür, dass die Stadt über etablierte Strukturen verfüge. Zuversicht klingt mit, wenn Geisel in einer Pressemitteilung betont: „Sowohl die zur Verfügung stehende Zeit als auch die in Düsseldorf vorhandenen und bewährten Strukturen bieten Gewähr für eine sorgfältige Prüfung des Sicherheitskonzeptes als Grundlage und Bestandteil der Baugenehmigung“.

Die Diskussion im Ratsplenum über die Erteilung der Baugenehmigung wird es nach Angaben der Stadt wohl nicht geben. Über die erforderlichen Genehmigungen werden die betroffenen Ausschüsse abstimmen, bei Bedarf auch in Sondersitzungen.

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