Düsseldorf Aktuelles

D_Lessingstrasse25_20170321

Das rote Haus trägt die Nummer 25 in der Lessingstraße in Düsseldorf Oberbilk.

Düsseldorf Oberbilk: Streit zwischen Mietern und Eigentümer in der Lessingstraße 25 eskaliert

Erneut Ärger im Haus Lessingstraße 25 in Düsseldorf-Oberbilk: Dort fühlen sich die Mieter durch den Eigentümer, die Berliner HMS Zweite Grundstücksgesellschaft, schikaniert. Am Montag (30.7.) sind laut einer Mitteilung von fiftyfifty Handwerker in dem Haus erschienen und sollen versucht haben, Wohnungstüren auszubauen. Es gab um 17.12 Uhr einen Polizeieinsatz. Die Ordnungshüter haben auf den Rechtsweg verwiesen, so eine Polizeisprecherin.

Mit Spendengeldern  hatte die damalige Ordensgemeinschaft der „Armen Brüder“ das Haus an der Lessingstraße vor vielen Jahren gekauft. Dort leben ältere, ehemals wohnungslose Menschen. Zwischen der Ordensgemeinschaft, die sich heute „franzfreunde“ nennt, und fiftyfifty war es zu einem Streit gekommen, weil im Rahmen millionenschwerer Fehlspekulationen des Ordens das Haus im Januar 2017 an eine Berliner Immobiliengesellschaft verkauft worden war. 

Mieter zum Auszug bewegen

So beschreibt fiftyfifty die Lage im Haus Lessigstraße 25: „Der neue Eigentümer des Hauses, die HMS Zweite Gründstücksgesellschaft mit ihrem Geschäftsführer Eytan Halfin hat mehrfach durch Geldangebote erfolglos versucht die Mieter zum Auszug zu bewegen. Gestern Nachmittag versuchten dann bereits zum zweiten Mal Handwerker die Wohnungstüren zu entfernen. Zur Begründung gaben die Handwerker Renovierungsarbeiten in den anderen Zimmern der als Wohngemeinschaft genutzten Räume an.“

Einstweilige Verfügungen

Ein Anwalt der Mieter hat beim Düsseldorfer Amtsgericht mehrere einstweilige Verfügungen gestellt, über die voraussichtlich im Laufe des Dienstag entscheiden werden wird. Oliver Ongaro vom Straßenmagazin fiftyfifty sagt: „„Die Methode der HMS Zweite Grundstücksgesellschaft in belegten Wohnungen die Eingangstüren zu entfernen, sind reine Schikane, um die Mieter letztendlich zum Auszug zu zwingen.“

Zurück zur Rubrik Aktuelles

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Aktuelles

D_Verweilzone_26022021

Aktualisierung: Das Verwaltungsgericht Düsseldorf hat am Freitagnachmittag die Klage eines Bürgers gegen das Verweilverbot abgewiesen. Die Gesundheit der Bevölkerung sei höher einzuschätzen als die vergleichsweise geringfügig Einschränkung des Bürgers, da das Verweilverbot zeitlich und räumlich eingeschränkt sei. Es kann Berufung vor dem Oberverwaltungsgericht Münster eingelegt werden. (Aktenzeichen: 7 L 376/21)

Die seit Donnerstag (25.2.) geltenden Allgemeinverfügung der Stadt Düsseldorf legen eine erweiterte Maskenpflicht am Rheinufer fest und ab Freitag (26.2.) 15 Uhr gilt ein Verweilverbot. 300 rote Schilder zum Verweilverbot wurden aufgehängt, darunter der Hinweis der Geltungszeit von Freitag 15 Uhr bis Montagmorgen um 1 Uhr. Beim Verwaltungsgericht liegt bereits ein erster Eilantrag dagegen vor. Das Gericht plant noch am Freitag darüber zu entschiden.

D_Corona_Februar_01022021

Die Zahl der Düsseldorf*innen, die aktuell positiv auf das Corona-Virus getestet wurden liegt am Freitag (26.2.) bei 17.049 und damit 64 höher als am Vortag. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz (Zahl der Neuerkrankungen der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner) liegt derzeit in Düsseldorf bei 59,7 (56,1). In Klammern die Zahlen des Vortages.

D_naturschutzgebiet_pixabay_25022021

Im Bundesnaturschutzgesetz ist geregelt, dass in der Zeit zwischen dem 1. März und 30. September Bäume, Hecken und Gebüsche nicht beseitigt oder beschnitten werden dürfen, um heimische Tiere nicht bei ihrer Brut- und Setzzeit zu stören. Doch der Naturschutz gilt nicht nur für Gartenbesitzer. Auch Spaziergänger und Sportler sollten in der Natur die Schonzeit beachten.

report-D: Social Media / RSS

Bildergalerien von report-D

SONDER-
VERÖFFENTLICHUNG