Düsseldorf Aktuelles

D_Covid_Test_27022021

Durch die zahlreichen Patientenkontakte müssen nun rund 450 Personen in Quarantäne

Düsseldorf Pempelfort: Mitarbeiterin mit Corona-Mutation infiziert - 450 Kontakte - Arztpraxis geschlossen

Die Teams des Gesundheitsamtes arbeiten am Samstag (27.2.) mit Hochtouren an der Kontaktpersonennachverfolgung, da bekannt wurde, dass die Mitarbeiterin einer Arztpraxis in Pempelfort mit der Corona-Mutation B.1.1.7 (britische Variante) infiziert ist. Nach dem positiven Testergebnis wurde die Praxis vorerst geschlossen. Es gab bis zu 450 möglichen Kontaktpersonen.

Die Angestellte der Arztpraxis hatte Krankheitssymptome, ging aber trotzdem weiter arbeiten. Nach einem Abstrich wurde sie inzwischen positiv auf das Coronavirus getestet. Die Sequenzierung ergab die Infizierung mit der britischen Mutation B.1.1.7, die als besonders ansteckend gilt. Die Arztpraxis wurde geschlossen.
Bis zu 450 Patienten waren mit der Medizinischen Fachangestellten in Kontakt und könnten sich angesteckt haben. Die Kontaktpersonennachverfolgung des Gesundheitsamtes läuft auf Hochtouren. Es wird versucht zeitnah möglichst viele Kontakte telefonisch zu erreichen. Für alle wird vorsorlgich eine Quarantäne angeordnet. Eine Auswertung zu den Kontaktpersonen wird frühestens am Montag (1.3.) erwartet. Das Ordnungsamt sowie die Kassenärztliche Vereinigung wurden informiert.

Die Corona-Virus-Variante B.1.1.7 konnte bei der Frau so schnell entdeckt werden, da die Stadt Düsseldorf seit Anfang Februar alle positiven PCR-Proben aus dem städtischen Testzentrum zusätzlich auf Virus-Mutationen untersuchen lässt. Bei jeglichem engeren Kontakt ohne entsprechende Schutzvorkehrungen zu einer mit einer Virusvariante infizierten Person wird vorsorglich eine Quarantäne angeordnet. Zudem wurden innerhalb der Kontaktpersonennachverfolgung alle Mitarbeiter geschult, damit sie auch entsprechend auf Infektionen mit einer Virusvariante reagieren können. Die Zahl der Infektionen mit der B.1.1.7.-Variante ist in Düsseldorf stark steigend. Mittlerweile ist mehr als jede zweite Infektion mit der britischen Mutation.

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