Düsseldorf Aktuelles

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Um Obdachlosen in der Corona-Krise zu helfen werden täglich Proviantpakete verteilt

Düsseldorf: Proviantpakete für Obdachlose

Obdachlose sind von der Corona-Pandemie besonders betroffen. Während die Anweisung „bleib zu Hause“ von vielen Düsseldorfer*Innen befolgt wird, haben die Wohnungslosen keinen sicheren Ort, an dem sie bleiben können. Da außerdem viele Hilfsangebote durch die Kontaktsperre eingestellt werden mussten, verteilt die Stadt täglich über 600 Proviantpakete für Obdachlose über die Streetworker und Wohlfahrtsorganisationen.

An verschiedenen Stellen in der Stadt werden täglich Proviantpakete mit Brötchen, frischem Obst, Snacks sowie einem Heiß- oder Kaltgetränk gepackt. Neben der städtischen Kantine an der Wlli-Becker-Allee sorgen der Party-Service Fröhlich aus Heerdt und Brauerei Schumacher für rund 600 Pakete. Täglich werden diese ab dem frühen Morgen an die Wohlfahrtsverbände und Streetworker ausgegeben, die diese noch am gleichen Tag an Obdachlose im gesamten Stadtgebiet weiterverteilen.

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Auch in der städtischen Kantine werden täglich Pakete gepackt

Die Streetworker von Axept und fiftyfifty engagieren sich bei der Verteilung ebenso wie der Knackpunkt Notschlafstelle für Mädchen und junge Frauen. Obdachlose können sich auch in den Tagesstätten der Diakonie, Shelter, Café Pur und Horizont, an den Notschlafstellen, am GuteNachtBus, bei der Drogenhilfe und Flingern mobil die Verpflegung abholen.

Die Düsseldorfer Hilfsorganisationen sind aufgefordert zentral an die Stadt ihren Bedarf zu melden und werden dann mit der erforderlichen Menge an Proviantpaketen versorgt. Ursprünglich war de Aktion bis zum 19. April befristet, doch die Nachfrage ist so groß, dass eine Verlängerung möglich ist.

Die Aktion wurde in Zusammenarbeit mit sämtlichen Trägern und Einrichtungen der Düsseldorfer Wohnungslosenhilfe ins Leben gerufen. Miriam Koch, Leiterin des Amtes für Migration und Integration: "Insbesondere für obdachlose Menschen ist es aktuell ganz schwierig sich über Wasser zu halten. Da gilt dann auch nicht die Empfehlung 'Stay Home, Stay Safe', da es dieses Zuhause einfach nicht gibt. Um aber wenigstens die Versorgung mit Lebensmitteln zu gewährleisten, haben wir dann sehr schnell Zulieferer engagiert."

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