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Jost Leisten (links)vom Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung entschärfte die Bombe. Foto: Feuerwehr Düsseldorf

Düsseldorf Rath: Vorbereitung für Entschärfung nach Fliegerbombenfund laufen – 7000 Menschen im Gefahrenbereich A betroffen

Aktualisierung: Die Bombe wurde um 22.18 Uhr durch Jost Leisten vom Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung erfolgreich entschärft. Zuvor hatten sich Verzögerungen ergeben, da die Evakuierung des Gefahrenbereichs A mehr Zeit in Anspruch genommen hatte, als ursprünglich gedacht. 

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Die Entschärfung ist für 20 Uhr geplant. Da ein Seniorenheim am Rotdornstraße evakuiert werden muss, kann es zu Verzögerungen kommen. Bis 19 Uhr kann der Gefahrenbereich noch befahren werden.

Der Krisenstab tagt aktuell, um die Entschärfung der Zehn-Zentner-Fliegerbombe vorzubereiten, die am Dienstagvormittag (29.1.) bei Bauarbeiten in Rath gefunden wurde. Der Fundort liegt auf dem Gelände der ehemaligen Epiphanias-Kirche im Bereich der Bochumer-Gelsenkirchener-Neuenhof-Straße.

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Gefahrenbereich A

Im Gefahrenbereich A (500 Meter Radius um den Fundort) sind 7100 Bewohner betroffen, die sich weder im Freien, noch in den Wohnungen und Häusern aufhalten dürfen. Bis 19 Uhr müssen sie den Bereich verlassen haben. Menschen, die in der Gefahrenzone A wohnen und beispielsweise wegen Bettlägerigkeit oder Behinderung ihre Wohnungen nicht selbst verlassen können, können den Transport ab sofort über die Leitstelle der Feuerwehr unter der Rufnummer 0211-19222 bestellen. Rollstühle, die mitgenommen werden müssen, sollten dabei unbedingt gemeldet werden.
Für diejenigen, die während der Evakuierungszeit eine Anlaufstelle brauchen, stehen ab sofort die Räume der Max-Halbe-Schule, Max-Halbe-Straße 14, zur Verfügung. Ab sofort fahren ab den Haltestellen Mannesmann Röhrenwerke, Rückertstraße und Bochumer Straße, Ecke Recklinghausener Straße Shuttlebusse zur Anlaufstelle.

Gefahrenbereich B

Im weiteren Gefahrenbereich B (1000 Meter Radius um den Fundort) ist der Aufenthalt außerhalb von Gebäuden ab 19:30 Uhr untersagt. Die oberste Etagen von Gebäuden, die Gebäudeseiten in Richtung der Fundstelle und alle Fensterbereiche sollten ab diesem Zeitpunkt gemieden werden. Davon sind weitere rund 11.000 Menschen betroffen.

Im engeren Radius um den Ort der Entschärfung sind viele Gewerbetreibende und Industriebetriebe ansässig. Darüber hinaus befindet sich darin unter anderem das Helmut-Gollwitzer-Haus für Menschen mit Behinderung, mehrere Schulen und Kitas, die bereits gezielt unterrichtet wurden, die Firma Vallourec sowie die S-Bahn-Station Rath-Mitte. Im B-Bereich liegen unter anderem der ISS-Dome, zwei Obdachlosenunterkünfte und die S-Bahn-Station Rath.

Die eigentliche Entschärfung beginnt lageabhängig um 20 Uhr. Das Gefahrentelefon der Stadt ist seit Dienstagmittag, 29. Januar, unter der Rufnummer 0211-3889889 zu erreichen.

Verkehrsbehinderungen

Während der Entschärfung ergeben sich Änderungen im Bus- und Bahnverkehr. Der Bereich rund um die Bochumer und die Gelsenkirchener Straße wird ab 19:30 Uhr, gesperrt. Betroffen sind ab etwa 19 Uhr die Linien U71, 701, 708, M1, 730 , 776 und die S6.

S-Bahn Linie 6: Der S-Bahn-Verkehr wird zwischen 19 und 21 Uhr auf dem Streckenabschnit Hauptbahnhof bis Ratingen Ost beeinträchtig sein. Die Bahn bittet die Reisenden ihre Verbindungen vor Abfahrt zu prüfen

Linien U71 und 701: Die Bahnen enden, aus der Innenstadt kommend, bereits an der Haltestelle „Heinrichstraße“, wenden und fahren wieder zurück. Der Abschnitt zwischen den Haltestellen „Heinrichstraße“ und „Rath S“ bzw. „DOME/Am Hülserhof“ entfällt.

Linie 708: Die Bahnen enden, vom Polizeipräsidium kommend, bereits an der Haltestelle „Hauptbahnhof“, wenden und fahren wieder zurück. Der Abschnitt zwischen den Haltestellen „Hauptbahnhof“ und „Heinrichstraße“ entfällt.

Linie M1: Die Busse fahren zwischen den Haltestellen „Burgmüllerstraße“ und „Unterrath S“ eine Umleitung über die Heinrichstraße. Die Haltestellen „Rather Broich“ und „Rath Mitte“ entfallen.

Linie 730: Die Busse fahren zwischen den Haltestellen „Mörsenbroicher Weg“ und „Unterrath S“ eine Umleitung über die Heinrichstraße. Die Haltestellen „Rather Broich“, „Derfflingerstraße“, „Rückertstraße“, „Rath Mitte“, „Mannesmannröhrenwerke“, „Siedlung Kürtenstraße“, „Kürtenstraße“ und „Unterrath, Kirche“ entfallen.

Linie 776: Die Busse fahren zwischen den Haltestellen „Mintarder Weg/Bezirkssportanlage“ und „Heinrichstraße“ eine Umleitung über die A52 und den nördlichen Zubringer. Die Haltestellen „Heideweg“, „Wrangelstraße“, „Wilhelm-Raabe-Straße“, „Rückertstraße“, „Rath Mitte S“, „Mannesmannröhrenwerke“, „Siedlung Kürtenstraße“, „Kürtenstraße“ und „Unterrath, Kirche“ entfallen.

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