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Mit diesem Foto dokumentierte der Fahrgast seine Beobachtungen, Foto: privat

Düsseldorf: Taxi-Fahrer blockieren Uber-Fahrzeug

Dass die Taxi-Fahrer in Düsseldorf alles andere als begeistert über die Konkurrenz durch Uber sind, haben sie am Montag (15.10.) mit ihrer Demonstration zum Ausdruck gebracht. Jetzt sollen nach Schilderung eines Uber-Fahrgastes Verfolgung, Blockade und Beschimpfungen die nächste Stufe des Protestes sein.

Uber-Fahrgast D, aus Düsseldorf, ist empört. Am Mittwochabend (17.10.) nutzte er zum ersten Mal ein Uber-Taxi von Oberkassel nach Bilk. Der bestellte Uber-Fahrer sei höflich und hilfsbereit gewesen, beschreibt D, der er auf Krücken angewiesen war. Auf der Fahrt nach Bilk fiel D. bereits ein Taxi auf, das offenbar den gleichen Weg hatte. Vor dem Ziel in der Keldachstraße angekommen, stieg D. aus und bemerkte, dass auch der Wagen mit Taxi-Schild angehalten hatte. Laut D. gesellten sich gleich darauf zwei weitere Fahrzeuge mit Taxi-Schild dazu, parkten den Uber-Wagen ein und die Fahrer stiegen zum Teil aus. Der Fahrgast stand mittlerweile an seiner Haustür und beobachte das Geschehen. Als die Taxi-Fahrer den Zeugen bemerkten, riefen sie ihm zu „Ey Aalter hier nix los. Wir wolle nur reden“. Dem Fahrgast war die Situation nicht geheuer und er machte Fotos. Dies bekamen die Taxi-Fahrer mit und entfernten sich schließlich. „Übrigens der Uberfahrer hat sich noch herzlich bei mir bedankt, dass ich die ganze Zeit, trotz Krücken, draußen gewartet habe“, schreibt D. in seinem Facebookpost, mit dem er seiner Empörung Luft gemacht hat. Er empfand die Situation als bedrohlich und endete seinen Bericht mit den Worten „Ich wusste echt nicht, dass wir hier schon eine TAXIMAFIA haben“.

Hans Günther Kaufhold von der Taxi-Innung verweist auf Nachfrage darauf, dass der Vorfall - sollte er sich so zugetragen haben - ein Straftatbestand sei, der angezeigt werden müsse. Er missbilligt eine solche Aktion, habe aber keine Handhabe. Die rund 1300 Taxi-Fahrer in Düsseldorf seien Mitarbeiter von Firmen, die lediglich die Vermittlung von Fahrten über die Taxi-Innung erhielten.

report-D hat bei Uber eine Stellungsnahme zu dem Ereignis erbeten. Bisher gab es noch keine Rückmeldung.

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