Düsseldorf Aktuelles

D_Erkältung_26022020

Die Verunsicherung ist groß, da die Symptome von Erkältungs, Grippe und Corona-Virus sehr ähnlich sein können

Düsseldorf: Trotz Coronavirus-Fällen in NRW - Panik ist nicht angebracht

Aktuell sind viele Menschen wegen der auch in NRW diagnostizierte Fälle des Coronavirus beunruhigt. Dazu besteht kein Grund, betont die Stadt Düsseldorf in einer Pressemitteilung. In der Universitätsklinik Düsseldorf (UKD) werden die ersten erkrankten Patienten behandelt, allerdings nicht auf der Hochinfektionsstation, sondern in normalen isolierten Patientenzimmern, wie es auch bei Grippekranken die Regel ist. Denn auch wenn das Virus jetzt bei einem Ehepaar aus Heinsberg nachgewiesen wurde, ist die Situation reine Routine und das Personal entsprechend geschult.

Die Düsseldorfer haben keinen Grund zur Panik. Die Bevölkerung sollte vorbeugend die allgemeinen Regeln der Hustenhygiene (in die Armbeuge niesen oder husten beziehungsweise Einmal-Taschentücher benutzen) beachten und regelmäßig die Hände mit Wasser und Seife waschen. Ratschläge wie sie auch gegen Grippeerkrankungen in dieser Jahreszeit ratsam ist. Quarantänebereiche, Sperrzonen oder das Tragen von Mundschützen sind nicht erforderlich.

Info-Hotline

Für Menschen, die befürchten infiziert zu sein, hat das NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales eine Informationsseite mit Hotline (0211-8554774) zum neuen Coronavirus 2019-nCoV eingerichtet: www.mags.nrw/coronavirus . Während der üblichen Geschäftszeiten (montags bis freitags 8 bis 18 Uhr) gibt es diese Informationen auch unter der Behördenrufnummer 115

Das UKD steht im engen Kontakt mit den Gesundheitsbehörden und Ministerien über den Verlauf. Das UKD-Personal ist im Umgang mit Patienten mit übertragbaren Krankheiten sehr gut geschult und verfügt, wie andere Krankenhäuser auch, über entsprechend der Schutzstufe angepasste Unterbringungsmöglichkeiten.

Erkrankte Heinsberger

Die Kontaktpersonen des erkrankten Ehepaars suchen nun die Gesundheitsbehörden des Kreises Heinsberg. Da beide an Karnevalsveranstaltungen teilgenommen hatten und die Frau als Kindergärtnerin Kontakt zu vielen Menschen hat, ist die Recherchearbeit umfangreich. Kontaktpersonen werden zu Hause isoliert, dies ist auch bei den beiden Kindern des Paars erforderlich, um die sich nun die Oma kümmert.

Hintergrund Coronavirus

Der neue Erreger gehört zum Stamm der Coronaviren. Harmlose Varianten des Coronavirus führen beim Menschen oft nur zu leichten Erkältungen, die zum Teil noch nicht einmal wahrgenommen werden. Das neue Virus scheint laut den Fachärzten eine Variante mit Ursprung in China (Wuhan) zu sein, die in Einzelfällen zu schweren Atembeschwerden, Lungenentzündungen und hohem Fieber führt. Die genauen Übertragungswege der Infektion sind nicht abschließend geklärt, eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung gilt aber nach den vorliegenden Erkenntnissen als gesichert. Wer Kontakt zu an COVID-19-Erkrankten hatte oder in Gebiete reiste, in denen Fälle bekannt sind, und unter grippeähnlichen Symptomen leidet, sollte telefonisch Kontakt zum Hausarzt aufnehmen, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Über eine Labordiagnostik kann festgestellt werden, ob es sich konkret um den neuen Erreger 019-nCoV handelt.

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