Düsseldorf Aktuelles

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Durchaus familientauglich war der "Rock gegen Rechts" am Samstag im Volksgarten

Düsseldorf Volksgarten: Tausende feiern "Rock gegen Rechts"

Die Stimmung war super, das Wetter genial, das Bühnenprogramm spitze und entsprechend gut die Stimmung bei den vielen Besuchern, die am Samstag (4.8.) "umsonst und draußen" das Festival „Rock gegen Rechts“ genossen. Neben der Musik hatten zahlreiche Organisationen und Initiativen ihre Stände zu einem Markt der Möglichkeiten aufgebaut und auch für die Kinder war Programm organisiert.

Eindrücke vom Rock gegen Rechts hier in der report-D-Bildergalerie

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Mit Picknickdecken und Stühlen hatten es sich die Besucher auf der Ballonwiese bequem gemacht

Die Ballonwiese im Volksgarten war vom Gartenamt schon Tage vorher immer wieder beregnet worden, um den Besuchern von Rock gegen Rechts eine angenehme Umgebung zu bieten. Schon von weitem hörte man am Samstag die Musik und wer im Volksgarten vielleicht nur eine Runde drehen wollte, war eingeladen mitzufeiern.

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Der Flüchtlingsrat Düsseldorf setzte ein Zeichen für die #seebrücke

Dem kamen den Tag über verteilt mehrere Tausend Besucher nach. Stammkunden hatten gleich zu beginn ihre Hängematte im Schatten zwischen den Bäumen aufgespannt und genossen das bunte Treiben. Viele andere suchten sich ein schattiges Plätzchen, denn am Nachmittag war es in der Sonne vor der Bühne noch brutal heiß. Doch ein leichter Wind sorgte später für Abkühlung, die Getränke- und Verpflegungsstände waren dicht umlagert und an den zahlreichen Ständen der Initiativen und Organisation herrschte ein reges Treiben.

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Die Mahn-und Gedenkstätte am gemeinsamen Stand mit dem VVN-BdA

Denn Rock gegen Rechts bot nicht nur Bühnenprogramm. Beim Markt der Möglichkeiten ging es um konkrete Ideen für eine solidarische Gemeinschaft ohne Rassismus. Zum ersten Mal dabei die Mahn- und Gedenkstätte, aber auch Parteien und andere Gruppierungen nutzten die Gelegenheit mit den Besuchern ins Gespräch zu kommen.

Bei dem Programm auf der Bühne hatten die Organisatoren sich ordentlich ins Zeug gelegt und mit viel Engagement auch internationale Musiker verpflichtet. Bereits im Vorfeld gab es mehrere Solidaritätskonzerte, um das Motto „Umsonst & Draußen“ auch in diesem Jahr erfüllen zu können. Die Bands auf der Bühne wurden nicht nur wegen ihrer guten Musik ausgewählt, alle unterstützen mit ihren Liedern die Aussage „Rock gegen Rechts“.

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Der Rock der Kölner Band Molly Punch kam in Düsseldorf gut an

Den Auftakt machten Andy Riviera und Prznzko Gnabresnella, die als „Die Grobe LiederWurst“ Punk-Rock-Funk-Blues-Songs mit schrägen deutschen Texten präsentierten. In Düsseldorf sehr willkommen waren die Kölnerinnen Sveta, Nine und Faro, die als „Molly Punch“ die dem Publikum mit ihrem Punkrock einheizten. In den Umbaupausen nutzten die Organisatoren die Zeit für einige politische Statements. Da durfte auch die #seebrücke nicht fehlen, die am Freitag noch mit einer Aktion im Düsseldorfer Hafen für die Wiederaufnahme der Seenotrettung im Mittelmeer demonstriert hatten.

Subversive Brats“ kommen aus Düsseldorf und stehen mit ihrem Streetpunk klar für den Antifaschismus. Sie präsentierten Lieder als ihrem ersten Album „Strange World“, dass die fünf gerade erst veröffentlicht haben.

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Shoshin rockte die Wiese

Pete Haley und seine Bandkollegen Joe Stuart und Sophie Labrey kommen ursprünglich aus Manchester und als "Shoshin" sind sie mit einer Mischung aus Hip-Hop, Reggae und Punk mittlerweile auf viele großen Festivals unterwegs. Auf der Ballonwiese im Volksgarten spielten sie zum ersten Mal und begeisterten mit ihren politisch gefärbten Songs die Besucher.

Der Headliner betrat nach 22 Uhr die Bühne und wurde bereits von vielen erwartet. Die Band Sidi Wacho kommt aus Frankreich, hat aber auch chilenischen Wurzeln. Französische und spanische Klänge, gepaart mit Akkordeon, Trompete und Güiro machen die besondere Musik von Sidi Wacho aus. Die Besucher von Rock gegen Rechts wurden von dem Rhythmus mitgerissen und es gabe kaum jemanden auf der Ballonwiese, der nicht tanzte.

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