Düsseldorf Aktuelles

D_Martinstaler_30112018

Im Jan-Wellem-Saal des Rathauses wurden am Freitag Düsseldorfer mit dem Martinstaler geehrt, Foto: Stadt Düsseldorf, Melanie Zanin

Düsseldorf: Zwölf Ehrungen mit dem Martinstaler für ehrenamtliches Engagement

Ehrenamtliches Engagement wird in Düsseldorf nicht selbstverständlich genommen und daher ehrt die Stadt in jedem Jahr Menschen und Initiativen, die sich in besonderem Maße verdient gemacht haben. Die Vorschläge für die Ehrungen kommen aus der Bevölkerung. Ziel ist es jene Menschen auszuzeichnen, die nicht im Rampenlicht stehen, aber seit vielen Jahr engagiert sind. Am Freitagnachmittag (30.11.) hatte Thomas Geisel die 10 Preisträger und zwei Gruppierungen ins Rathaus eingeladen.

Im Jan-Wellem-Saal des Rathauses nahm Oberbürgermeister Thomas Geisel die Ehrung der Düsseldorferinnen und Düsseldorfer mit dem Martinstaler vor. Unter den Vorschlägen aus der Bevölkerung waren zehn Menschen und zwei Initiativen ausgewählt worden, die sich durch ihr vorbildliches ehrenamtliches Handeln verdient gemacht haben. Für ihre Ehrenamtsarbeit erhielten sie eine Urkunde und eine Plakette mit dem Bild des St. Martin.

"Ein Ehrenamt ist entscheidend für den Zusammenhalt unserer Stadtgesellschaft. Gäbe es nicht so viele Düsseldorferinnen und Düsseldorfer, die sich uneigennützig für ihre Mitmenschen engagieren, wäre Düsseldorf nicht die liebenswerte Stadt, die wir alle schätzen und lieben", erklärte Oberbürgermeister Thomas Geisel. Er dankte allen Preisträgerinnen und Preisträgern für ihre segensreiche Arbeit. Der Martinstaler wurde in diesem Jahr zum 17. Mal verliehen.

D_Martinstaler_02112017_articleimage

Für die Geehrten gab es eine Urkunde und eine Medaille

Die Geehrten

Hetti Henke ist seit 45 Jahren in der katholischen Gemeindearbeit tätig. Sie gründete und leitet bis heute Basare und den Secondhandladen der Kirchengemeinde St. Agnes in Kaiserswerth, deren Erlöse an bedürftige Menschen in Düsseldorf und der ganzen Welt gehen.

Detlef Hütten ist aktiv im Brauchtum, im Vorstand des St. Sebastianus Schützenvereins Düsseldorf 1316 und Vorsitzender der Vereinigung der Freunde des Martinsfestes Düsseldorf. In der Pfarrgemeinde St. Lambertus engagiert er sich als Kirchenführer und Krippenbauer.
Rosemarie König arbeitet seit mehr als elf Jahren ehrenamtlich mit alten Menschen im Stammhaus Kaiserswerth der Diakonie Düsseldorf und leitet das Literatur-Café im "zentrum plus" in Kaiserswerth.
Manes Meckenstock ist Gründer und erster Vorsitzender des gemeinnützigen Kulturfördervereins Himmel & Ähd, der sich für die Förderung von Kleinkunst und Kultur in Düsseldorf einsetzt. Er organisiert außerdem Benefiz-Auktionen und Trödelmärkte für gemeinnützige Organisationen und Projekte.
Dagmar Neugebauer engagiert sich seit über zehn Jahren in vielen sozialen Bereichen. So hat sie das Sachspendenlager in Gerresheim mit aufgebaut und organisiert dafür Sachspenden. Darüber hinaus kümmert sie sich um junge, in Not geratene Familien mit kleinen Kindern und hilft im Kinderhospiz Regenbogenland.
Peter Ries ist seit über 20 Jahren im Rahmen der Nachbarschaftshilfe sowie in der Kriminalprävention in Garath aktiv. Dabei hilft er Menschen bei Behördengängen und war der erste männliche "grüne Engel" des Krankenhausbesuchsdiensts der Sana-Klinik-Benrath. Er ist Mitglied im Heimatverein Garather Jonges, dem Seniorenbeirat und im Beirat für Menschen mit Behinderung. Außerdem hat er die Patenschaft für die Garather Bürgerwiese übernommen.
Erich Schmitz ist die gute Seele des Altenheims an der Bruhnstraße und hilft dort an drei Sonntagen im Monat ehrenamtlich. Desweiteren engagiert er sich beim Suchtnotruf.
Nathalie Sebetzky ist seit fast 20 Jahren Vollzeit-Ehrenamtlerin. Denn neben ihrem Engagement als Schöffin beim Landgericht, Kommunionkatechetin und Spielplatzpatin ist sie noch im Kindergarten und in der Schule aktiv. Zudem stellte sie alleine eine Typisierungsaktion für einen leukämiekranken jungen Mann auf die Beine.
Susanne Volkmann gründete die Organisation Bal Balika Nepal, mit einem rollenden Hospital und einem wechselnden Team aus Kinderärzten und Freunden. Sie baute ein Mutter-Kind-Gesundheits-Zentrum und investiert dafür regelmäßig einen Teil ihres Jahresurlaubs.
Christoph Wicharz gehört seit über 40 Jahren der freiwilligen Feuerwehr Hubbelrath an und bekleidete dort in den vergangenen Jahren verschiedene Position. So war er unter anderem als Löschgruppenführer und 2. stellvertretender Vorsitzender des Stadtfeuerwehrverbandes tätig.

Neue Wege

In der Kategorie "Neue Wege des bürgerschaftlichen Engagements" ehrte die Stadt Initiativen, die sich durch neue und innovative Ideen ausgezeichnen.

Aus der Idee einer Hauszeitung für das „zentrum plus“ der AWO in Unterbilk entstand in den vergangenen zehn Jahren ein erfolgreiches Projekt, bei dem viele Mitwirkende das Magazin „imPuls“ entwickelten. Darin wird die Einrichtung, die Angebote und auch die Menschen darin bekannt gemacht, was mittlerweile im ganzen Stadtteil anerkannt und gerne gelesen wird. Die Zeitschrift greift seniorenrelevante Themen in ansprechender Form auf, informiert über Aktuelles und lädt zu Aktivitäten ein, die die Leserschaft verbindet.

Kostenlose Rechtsberatung für Flüchtlinge bietet der Verein Refugee Law Clinic Düsseldorf seit Mitte 2015 an. Engagierte Ehrenamtler und Studenten taten sich zusammen und unterstützen seit April 2017 auch bei Anträgen und Behördengängen. Die Beratenden werden fortlaufend im Asyl- und Migrationsrecht geschult und arbeiten mit Volljuristen und Dolmetschern zusammen, um eine hohe Qualität zu gewährleisten. Die ersten Refugee Law Clinics in Deutschland entstanden vor rund zehn Jahren und verfolgen das Ziel durch kostenlose Rechtsberatung einen Beitrag zu fairen Verfahren für Flüchtlinge zu leisten.

Zurück zur Rubrik Aktuelles

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Aktuelles

D_Gap15_20200228

Ein Unternehmensberater von Ernst&Young ist am Coronavirus erkrankt. Er soll im Kreis Heinsberg wohnen und in der Zweigstelle am Graf Adolf-Platz arbeiten. Nach Angaben einer Unternehmenssprecherin wurden nach Bekanntwerden der Infektion alle Mitarbeiter am Freitag nach Hause geschickt. Dies treffe auch auf die Essener Filiale der Berater zu. Dort soll sich der Mann ebenfalls aufgehalten haben. Am Nachmittag soll der Kreis Heinsberg zum Sperrbezirk erklärt werden. In Köln wurden laut einer Meldung von report-K die ersten Infizierten virenfrei und gesund aus der Klinik entlassen.

D_Niesen_20200227

AKTUALISIERT 28.2., 10.50 Uhr | Die Stadt Düsseldorf teilt mit, dass es bisher (Stand Freitag, 28. Februar, 10.30 Uhr) außer dem Ehepaar aus dem Kreis Heinsberg im Universitätsklinikum keine weitere Person in der Landeshauptstadt gibt, die nachgewiesen mit dem Coronavirus infiziert ist. Es gibt eine infizierte junge Frau, die in Düsseldorf gemeldet ist, sich aber seit über einer Woche bei ihrem Freund in Heinsberg aufhält. Dort hat sie mit ihm Karneval gefeiert. Ihr Freund ist ebenfalls erkrankt. Die beiden hatten seit dem 19. Februar keine Kontakte nach Düsseldorf und befinden sich in Heinsberg in häuslicher Quarantäne.

14 neue Fälle von Coronavirus-Erkrankten melden das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium und der Kreis Heinsberg am Donnerstag (27.2.). Alle positiv Getesteten seien in die häusliche Quarantäne entlassen worden. Nach bislang unbestätigten Informationen des Kreises Heinsberg soll einer der 14 Erkrankten in Düsseldorf wohnen.

D-Jonges_Hispi_25022020

Während am Dienstag (25.2.) am Düsseldorfer Rathaus der Zapfenstreich für das Düsseldorfer Prinzenpaar gespielt wurde, hatten sich die Jonges im Henkelsaal versammelt und zahlreiche Gäste eingeladen. Denn ein Mal im Jahr hält der Heimatverein einen Charity-Abend, bei dem ausgewählte Organisationen und Vereine aus Düsseldorf einen Spendenscheck erhalten. Zehn Schecks über jeweils 2.500 Euro wurden verteilt und dabei erfuhren die Jonges viel über die Arbeit der verschiedenen Gruppen.

report-D: Social Media / RSS

Bildergalerien von report-D