Düsseldorf Aktuelles

D_Altweiber_Polizei_20160602

Ein Großaufgebot an Polizei schützte den in diesem Jahr verregneten Altweiber-Donnerstag. Nun sagt der Generalbundesanwalt: Vier mutmaßliche Terroristen hatten zu diesem Zeitpunkt vor, einen Anschlag auf die Düsseldorfer Altstadt zu verüben.

Düsseldorf als Terrorziel: Generalbundesanwalt lässt drei Syrer festnehmen

Selbst in der betont nüchternen Sprache des Generalbundesanwalts klingt das Szenario furchterregend: Zwei Selbstmordattentäter zünden Sprengwesten auf der Heinrich-Heine Allee. „Anschließend sollten weitere Attentäter möglichst viele Passanten mit Gewehren und weiteren Sprengsätzen töten.“ Terrorziel Düsseldorfer Altstadt – die mutmaßlichen Urheber dieser Pläne – Hamza C. (27), Mahood B. (25) und Abd Arahman A.K. – sind am Donnerstag (2.6.) festgenommen und dem Haftrichter in Karlsruhe vorgeführt worden.

Gegen einen weiteren Mann – Saleh A. (25) - wurde Haftbefehl beantragt. Er soll sich gegenüber der französischen Polizei offenbart und den Anschlagsplan auf Düsseldorf verraten haben. In der Mitteilung aus Karlsruhe heißt es: „Es liegen keine Hinweise dafür vor, dass die Beschuldigten bereits mit der Umsetzung ihres Anschlagplanes konkret begonnen hatten.“ Die drei zuerst genannten Tatverdächtigen seien in Nordrhein-Westfalen, Brandenburg und Baden-Württemberg festgenommen worden.

Die Altstadt im Visier

Der Tatvorwürfe des Generalbundesanwaltes: Saleh A. und Hamza C. sollen sich im Frühjahr 2014 in Syrien der terroristischen Vereinigung „Islamischer Staat Irak und Großsyrien“ angeschlossen haben. Dort sollen sie den Auftrag erhalten haben, in der Düsseldorfer Altstadt einen Anschlag zu verüben. Über die Türkei und Griechenland seien sie im März und Juli 2015 nach Deutschland gekommen. Im Januar 2016 sollen die beiden Mahood B. angeworben haben. Abd Abraham A.K. sei von der ISIG-Führung nach Deutschland geschickt worden, um sich an dem Anschlag zu beteiligen. Er habe die Sprengwesten herstellen sollen. Ähnliches habe er bereits 2013 für die Terrorgruppe Jabhat al-Nusra getan.
Da sich Saleh A. am 1. Februar 2016 in Paris den Behörden offenbarte, sei es nicht zu weiteren Tatplanungen gekommen. Die Bundesanwaltschaft bemühe sich um seine Auslieferung nach Deutschland. 

report-D sammelte Reaktionen auf die plötzlich so nahe Terrorgefahr

Zurück zur Rubrik Aktuelles

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Aktuelles

D_Schnelltest_11042021

Nach der Anordnung der Corona-Notbremse für Düsseldorf durch das NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales wurde das weitere Vorgehen am Montag (12.4.) im Krisenstab der Stadt besprochen. Dort wurde beschlossen, die Testoption in Kraft zu setzen, um eine weitere Öffnung von Kulturinstituten, Geschäften und körpernahen Dienstleistungen zu ermöglichen. Die neuen Regelungen gelten ab Dienstag (13.4.). Unabhängig von der Möglichkeit der Schnelltests sind dann Kontakte nur noch zwischen einem Hausstand und maximal einer weiteren Person erlaubt. Dabei werden Kinder bis einschließlich 14 Jahren nicht mitgerechnet.

D_Corona_April_01042021

Die Zahl der Düsseldorfer*innen, die aktuell positiv auf das Corona-Virus getestet wurden liegt am Montag (12.4.) bei 20.195 und damit 95 höher als am Vortag. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz (Zahl der Neuerkrankungen der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner) liegt derzeit in Düsseldorf bei 115,9 (109,3). In Klammern die Zahlen des Vortages.

D_Notbremse_11042021

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW teilte am Sonntagabend (11.4.) mit, dass die Corona-Notbremse für die Landeshauptstadt Düsseldorf ab Dienstag (13.4.) in Kraft tritt. Grundlage der Anordnung ist die Coronaschutzverordnung, die diese Maßnahme für Städte vorsieht, deren 7-Tages-Inzidenz mindestens drei Tage über dem Wert von 100 liegt. Am Freitag lag die 7-Tages-Inzidenz in Düsseldorf bei 101,0, am Samstag bei 100,3 und am Sonntag bei 109,3.

report-D: Social Media / RSS

Bildergalerien von report-D

SONDER-
VERÖFFENTLICHUNG