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Düsseldorfs Flüchtlingsbeauftragte Miriam Koch: Die nächsten 160 Plätze für Flüchtlinge sind fertig

Düsseldorf baut weitere Unterkünfte für 160 Flüchtlinge: Besichtigung am Karweg

Am Karweg, in der Nähe der Münchener Straße, präsentierte Miriam Koch, Flüchtlingsbeauftragte der Stadt Düsseldorf, die nächste Wohnanlage aus Contaner-Modulen für Asylbewerber. Da die Landeshauptstadt mit 800 bis 900 neuen Flüchtlingen pro Monat rechnen muss, werden weitere Unterkünfte dringend benötigt.

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Ehrenamtler und Beamte beim Besichtigungstermin in der neuen Unterkunft

Die Anlage am Karweg besteht aus zwei jeweils zweigeschossigen Wohngebäuden und einem Trakt mit Verwaltungsräumen. Ursprünglich sollten dort 160 Flüchtlinge unterkommen. Durch die große Zahl der Neuzuweisungen, werden einige der Zweier-Zimmer für Alleinreisende Asylbewerber nun auch mit drei Personen belegt.

In Einzelfällen eine engere Belegung

Nach Auskunft von Birgit Lilienbecker, Amt für Gebäudemanagement, wird dies auch an anderen Standorten geprüft. Dabei kommt es aber nicht zu einer pauschalen Mehr-Belegung, sondern wird von den Verwaltern im Einzelfall geprüft, um verträgliche Lösungen zu finden. Da aktuell wieder eine Turnhalle als  Notunterkunft  belegt ist, versucht die Stadt so zusätzliche Kapazitäten zu schaffen.

Eine Waschmaschine, ein Trockner pro Etage

Die Unterkunft am Karweg wird von der Arbeiter Wohlfahrt (AWO) betreut. Beim Besichtigungstermin am Donnerstag (11.2.) informierten sich zahlreiche Ehrenamtler und Nachbarn. Gemäß dem Düsseldorfer Modell stehen in der Wohnanlage Räume für Familien, barrierefreie Einheiten und Räume für Alleinreisende zur Verfügung. Familien habe eine eigene Kochgelegenheit und Nasszelle in ihren Räumen, für die anderen gibt es Gemeinschaftsküchen und Gemeinschafts-Sanitäranlagen. Für jede Etage ist ein Raum mit Waschmaschine und Trockner eingerichtet.

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Mit dem Nötigsten ausgestattet: ein Stuhl, ein Tisch, ein Bett

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