Düsseldorf Aktuelles

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Bürger klagen bereits seit Jahren über lange Wartezeiten in der Düsseldoirfer Zulassungsstelle. Nun haben sich Autohändler mit einer öffentlichen Petition an Oberbürgermeister Thomas Geisel gewandt. Erster Reaktion der Stadt: Drei Sonderschichten an Samstagen im Straßenverkehramt.

Düsseldorf bremst Bürger aus: Stau bei der Zulassung führt zu Sonderschichten im Straßenverkehrsamt

Die seit Jahren ungelösten Kapazitäts-Probleme im Düsseldorfer Straßenverkehrsamt haben jetzt zu einer für öffentliche Ämter ungewöhnlichen Maßnahme geführt: 18 von 35 Mitarbeiter legten am Samstag (15.7.) eine Sonderschicht ein. Um den Zulassungsstau abzuarbeiten, sollen auch an den kommenden beiden Samstagen Überstunden geschoben werden.

„Freiwillig“, wie es in einer Mitteilung der Stadt heißt? Nicht ganz! Während der dringende Wunsch von Bürgern nach kürzeren Wartezeiten und schnellerer Zulassung oder Ummeldung eines Fahrzeugs seit langer Zeit von der Amtsleitung ignoriert wird, gehen nun namhafte Düsseldorfer Autohändler auf die Barrikaden. Als Geschäftsführer der Automeile Höherweg fasst Robert Radermacher die Pein mit einem Veraltungsakt zusammen, der eigentlich ein Standardvorgang ist: „Inzwischen dauert es drei bis vier Tage, bis ein Auto in Düsseldorf zugelassen ist.“

Hilferuf der Autohändler

Die Autohändler haben sich mit einem Hilferuf an Oberbürgermeister Thomas Geisel gewandt. Darin ist von massiven Kundenbeschwerden und auch wirtschaftlichen Verlusten die Rede. Weil Autos nur im Schneckentempo zugelassen werden, müssten die Händler ihren Kunden zum Teil Ersatzfahrzeuge stellen, heißt es.
An den derart geballten Klagen konnte auch der fürs Personal zuständige Dezernent, Professor Dr. Andreas Meyer-Falcke nicht mehr vorbeisehen. Neben den Überstunden sollen kurzfristig Verwaltungsmitarbeiter aus anderen Bereichen am Höherweg aushelfen, ließ er sich zitieren. Künftig sollen Online-Termine nicht nur für eine, sondern vier Wochen im Voraus gemacht werden können, um Wartezeiten in der Zulassungsstelle zu verkürzen.

Offenbar nur Not-Maßnahmen

Die dringend notwendige dauerhafte Aufstockung von Personal kündigte Meier-Falcke allerdings nicht an. Stattdessen sinnierte der auch die IT zuständige Spitzenbeamte öffentlich über eine zunehmende Digitalisierung der Vorgänge im Straßenverkehrsamt – um gleich einzuschränken: Hier müsse zunächst der Gesetzgeber die Voraussetzungen schaffen.
In der kommenden Woche wird er bei einem Krisentreffen von Händlern hören, wie die auf diese Hinhaltetaktik reagieren.

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