Düsseldorf Aktuelles

D_OBR_Tanz_14022018

Vor der Kulisse des Rathauses tanzten am Mittwoch rund 200 Frauen und setzten damit ein Zeichen gegen Gewalt

Düsseldorf tanzt gegen Gewalt an Frauen

Die pinke Fahne wehte bereits den ganzen Mittwoch (14.2.) am Düsseldorfer Rathaus und wies auf eine besondere, weltweite Aktion hin: „One Billion Rising“. Jede dritte Frau auf dem Planeten (also eine Milliarde, engl. One Billion) war bereits Opfer von Gewalt. Seit 2012 setzen Menschen am 14. Februar ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Dazu tanzen sie überall nach den Rhythmen desselben Liedes: „Break the chain“.

D_OBR_Fahne_14022018

Am Düsseldorfer Rathaus war die Fahne von "One Billion Rising" aufgezogen

Bereits seit Beginn der Kampagne im Jahr 2012 ist Düsseldorf am 14. Februar aktiv. Weltweit gibt es Aktionen in mehr als 200 Ländern. Die ursprüngliche Idee kam von der New Yorker Künstlerin und Feministin Eve Ensler. Gewalt gehört zum Lebensalltag vieler Frauen und Mädchen. Jede dritte Frau weltweit und jede siebte Frau in Deutschland wurde bereits geschlagen, zu sexuellen Handlungen gezwungen oder in anderer Form misshandelt. Die sexuelle Gewalt gegen Frauen wird in den meisten Fällen von Männern ausgeübt. Dabei sind alle Altersklassen, Nationalitäten und Glaubensrichtungen vertreten.

D_OBR_Gruppe_14022018

Tänzerinnen alle Altersklassen waren vertreten

Auf einer kleinen Bühne auf dem Rathausplatz konnten die Teilnehmer am Mittwoch den Tanz „Break the chain“ einüben, der den Kampf gegen die Gewalt an Frauen ausdrücken soll. Die Tänzerinnen erheben die Hände und symbolisieren damit die Kraft und Energie, die sie für den Widerstand gegen Gewalt brauchen. Aufrechte Schritte nach vorne zeigen die Solidarität für alle Frauen, die sich nicht selber wehren können. Das Hochziehen der Beine soll das Sprengen der Ketten zeigen, dass Gewalt nicht länger zugelassen wird. Eine Bewegung der Arme um Kopf und Körper steht für den Schutz, unter dem jede Frau steht. Der gehobene Finger ist ein Zeichen für die Vorbildfunktion, die jede Frau übernimmt, um sich gegen Gewalt zu stellen.

D_OBR_Zepuntke_14022018

Auch Klaudia Zepuntke und Christine Rachner zeigten sich solidarisch

Wie Monica Brauer von kom!ma in einer kurzen Ansprache erklärte, ist es die Solidarität, die Frauen schützt. An der „Me too“-Kampagner sei erkennbar, was erreicht werden kann, wenn das Schweigen gebrochen wird. Die Frauen sollten laut und solidarisch sein. Neben dem Team des Gleichstellungsbüros der Stadt waren auch Mitglieder des Gleichstellungsausschusses zum Tanz gekommen. Allerdings nur die weiblichen, von den Herren war nichts zu sehen. Viele der rund 200 Tänzerinnen in Düsseldorf hatten pinke Mützen angezogen, denn die kräftige Farbe Pink hat eine leuchtende Signalkraft und soll Power, Mut und Lebensfreude vermitteln.

D_OBR_4_14022018

Das Orga-Team des Abends Monica Brauer (2.v.r.) und Mari Uhlig(3. v.r.) wurden unterstützt von den Vortänzerinnen Kerstin Sameena Rodenbeck (rechts) und HeideMarie Eich (links)

Zurück zur Rubrik Aktuelles

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Aktuelles

D_Covid19_01072020

Die Stadt Düsseldorf meldet täglich die neuen Zahlen über Menschen, die sich mit Covid-19 (abgekürzt aus dem Englischen: Corona Virus Disease 2019) infiziert haben, im Krankenhaus behandelt werden müssen und auch die Todesfälle.

D_FFF_Startbanner_10072020

Gleich um die Ecke der SPD-Zentrale, im Düsseldorfer IHZ-Park, versammelten sich am Freitagnachmittag (19.7.) rund 500 Demonstranten, um einen schnelleren Kohleausstieg zu fordern. Auf Initiative der Friday-For-Future-Bewegung waren aus ganz NRW Teilnehmer*innen gekommen. FFF mit vielen Untergruppierungen, BUND, Extinction Rebellion, NAJU, attac, die Linken, die Grünen hatten sich zu einem großen Klimabündnis zusammengeschlossen. Auf ihrem Demonstrationszug zum Landtag stoppten sie bei der SPD und CDU, die für die Verabschiedung des Kohleausstiegsgesetz heftig kritisiert wurden.

D_Altstadt_Banner_10072020

Seit zwei Wochen analysiert und bewertet die Koordinierungsgruppe der Stadt Düsseldorf die Situation in der Altstadt an den Wochenende. Mit Bannern und verstärkter Präsenz von Ordnungsdienst und Polizei wurde am vergangenen Wochenende versucht, Menschenansammlungen zu zerstreuen. Zur Entlastung der Kurze Straße wurde dem Lokal Kürzer eine zusätzliche Terrasse am Burgplatz zur Verfügung gestellt. Trotzdem war es voll und dabei war das Wetter noch nicht einmal sommerlich. Da die Zahl der am Coronavirus neu diagnostizierten in den vergangenen Tagen weiter stieg, stellte die Stadt nun weitere Maßnahmen vor, um die Eindämmung der Corona-Ausbreitung in der Altstadt zu erreichen.

report-D: Social Media / RSS

Bildergalerien von report-D