Düsseldorf Aktuelles

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Ein buntes fröhliches Bild bot sich beim Tag gegen Rassismus auf dem Schadowplatz

Düsseldorf zeigt Flagge am Tag gegen Rassismus

Zum internationalen Tag gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit hat Düsseldorf am Donnerstag (21.3.) fröhlich und laut gezeigt, dass in der Stadt kein Platz ist für Diskriminierung und Ausgrenzung. Auf dem Schadowplatz gab es bunte Aktionen zahlreicher Akteure und auch die Schulen mit dem Siegel „Schulen ohne Rassismus, Schule mit Courage“ waren vertreten. Viel Applaus erhielt die Abordnung aus Chemnitz.

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Frauenpower gegen Rassismus (v.l.): Ines Vorsatz aus Chemnitz, SPD-Ratsfrau Bergit Fleckner Olbermann, Ingrid von Dahlen vom Verein kom!ma, Jana Hansjürgen, Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke und Bea Kallen vom Lobby für Demokratie

In der Vergangenheit hatte die Stadt Düsseldorf Plakataktionen initiiert oder Postkarten zum internationalen Tag gegen Rassismus am 21. März herausgegeben. Doch in diesem Jahr wurde ein deutliches Zeichen gesetzt und bunte Aktionen auf dem Schadowplatz organisiert.

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Neben einer Gedenkminute für die Opfer von Christchurch konnten auch Botschaften geschrieben werden

Für die neue Diversity Beauftrage der Stadt, Jana Hansjürgen, war es die erste Veranstaltung unter ihrer Regie. Entsprechend aufgeregt war sie, aber die breite Unterstützung vielen Verbände und Initiativen sowie die Teilnahme der Courage-Schulen machten die Veranstaltung zu einem große Erfolg.

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Jana Hansjürgen ist seit Oktober 2018 Diversity Beauftrage der Stadt Düsseldorf

"Wir müssen endlich Vielfalt positiv begreifen und leben, damit es in unserer Gesellschaft keinen Platz für Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung mehr gibt. Ich bin heute wieder sehr beeindruckt, wie gut es uns in Düsseldorf gelingt, zusammen und sichtbar für eine offene, vielfältige Gesellschaft aufzustehen", betonte sie am Nachmittag.

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Stadtdirektor Burkhard Hintzsche mit Katharina Kabata, Klaudia Zepuntke, Jana Hansjürgen und Elisabeth Wilfart

Stadtdirektor Burkhard Hintzsche wies in seinem Grußwort auf die Verantwortung der Verwaltung, der Politik, aber auch der Stadtgesellschaft hin, sich für den Schutz der Menschenrechte einzusetzen. Dies gelänge in Düsseldorf und die breite Vielfalt auf dem Schadowplatz sei ein deutliches Zeichen, dass alle an einem Strang ziehen und sich für Toleranz und Humanität einsetzen.

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Elisabeth Wilfarth (mitte) mit den Gästen aus Chemnitz Ines Vorsatz  und Karl-Heinz Knoll

Wie schwierig dies in einer Demokratie sein kann, schilderte eindrucksvoll Ines Vorsatz. Sie leitet die Koordinierungsstelle Kriminalprävention in Chemnitz und war mit Karl-Heinz Knoll, zivilgesellschaftlicher Akteur und Leiter des Begleitausschusses, in die Partnerstadt Düsseldorf gekommen, um gemeinsam den Tag gegen Rassismus zu feiern. Offen bekannte sie, das Chemnitz ein Problem mit Rechten, Diskriminierung und Rassismus habe. Doch es gebe auch das andere Chemnitz , nur leider würde darüber sehr selten berichtet. Emotional forderte sie die Besucher auf dem Schadowplatz auf, wachsam zu sein und den „Wölfen im Schafspelz ihre Masken herunterzureißen“. Für ihre Worte „Lasst uns bunt und gemeinsam eine bessere Gesellschaft gestalten“ erhielt sie viel Applaus.

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Die Schüler der Werner-von-Siemens-Realschule mit ihrer Botschaft

Viele Schülerinnen und Schüler von Schulen, die Teil des Netzwerkes "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" sind, waren mit Beiträgen vertreten. Sie hatten Banner mit Botschaften gestaltet. Das Leo-Statz-Berufskolleg hatte die klare Aussage „Unsere Nationalität Mensch“ formuliert. Die Werner-von-Siemens-Realschule war ebenso vertreten wie das Elly-Heuss-Knapp Berufskolleg. Courage-Schulen, die am Donnerstag nicht auf dem Schadowplatz dabei waren, hatten meist eigene Aktionen in ihren Schulen organisiert.

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Astrid Hirsch und Bastian Fleermann waren dabei

Mit Musik, Informationen, Foto- und Kreativ-Aktionen und vielen Gesprächen wurde der Tag gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit mit Leben gefüllt. Neben den Organisatoren vom Integrationsrat und dem Gleichstellungsbüro beteiligten sich der Kriminalpräventiver Rat, "Respekt und Mut", die Polizei, die Mahn- und Gedenkstätte, das Kommunale Integrationszentrum, Schulen des Netzwerks "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage", die Heinrich-Heine-Universität, SABRA, das FFT, das Junges Schauspielhaus, zakk, der Deutsche Gewerkschaftsbund als Stadtverband, mit der Jugend und dem Bildungswerk, die Lobby für Demokratie, die Liga der Wohlfahrtsverbände, der Jugendring, der Jugendrat, PULS, SCHLAU, Kom!ma, der Kreis der Düsseldorfer Muslime, der Verein Wegweiser und das Multikulturelle Forum.

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Die Mitglieder des neu gegründeten Vereins "Lobby für Demokratie" freuten sich über die große Resonanz auf die Aktionen

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