Düsseldorf Aktuelles

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Bei sonnigem Frühlingswetter schlossen sich viele der Kundgebung in Düsseldorf an, Foto: Niclas Ehrenberg

Düsseldorfer Burgplatz: Mehrere Hundert Demonstranten bei „Pulse of Europe“

Mit der Europahymne „Ode an die Freude“ von Beethoven versammelten sich am Sonntag (12.3.) rund 800 Europäer auf dem Burgplatz in Düsseldorf. Nach dem Aufruf der Bürgerinitiative „Pulse of Europe“ demonstrieren in mittlerweile 39 deutschen Städten sonntags die Menschen für den Erhalt eines geeinten Europas. Nach der Düsseldorfer Premiere am vergangenen Sonntag, kamen diesmal deutlich mehr Menschen zusammen. Mit Schildern „Blijf bij ons.“ (bleibt bei uns) sendeten sie ein Signal in die Niederlande.

Am 15. März wählen die Niederländer ihr Parlament und entscheiden dabei auch über die Zukunft der europäischen Idee. EU-Gegner Geert Wilders und seine Partij voor de Vrijheid (PVV) tritt mit einem antieuropäische Programm an und hat großen Zulauf. In Frankreich wird am 23. April gewählt und die nationalistischen Kräfte haben gute Chancen.

Die Initiatoren von Pulse of Europe wollen nicht, das Europa zerfällt. „Wir sind überzeugt, dass die Mehrzahl der Menschen an die Grundidee der Europäischen Union und ihre Reformierbarkeit und Weiterentwicklung glaubt und sie nicht nationalistischen Tendenzen opfern möchte“, heißt es in den Grundsätzen der Bewegung.

Politiker verschiedener Parteien nahmen ebenso an der Versammlung in Düsseldorf teil, wie viele Menschen, die die politischen Entwicklungen mit Sorge betrachten. Gemeinsam wollen sie ein Zeichen für ein vereintes, demokratisches Europa setzen. Die Achtung der Menschwürde, die Rechtsstaatlichkeit, freiheitliches Denken und Handeln, Toleranz und Respekt sollen selbstverständliche Grundlagen aller sein.

Mit blauen Luftballons, Redebeiträgen und Musik stellten sich die Demonstranten gegen destruktive und zerstörerische Stimmen. Das taten die Deutschen in 39 Städten: Aachen, Bad Driburg, Berlin, Bonn, Bremen, Celle, Dortmund, Darmstadt, Düsseldorf, Dresden, Erfurt, Essen, Frankfurt a.M., Freiburg, Friedrichshafen, Fulda, Göttingen, Halle a.d. Saale, Hamburg, Hameln, Hannover, Heidelberg, Karlsruhe, Kassel, Kiel, Koblenz, Konstanz, Köln, Krefeld, Leipzig, Magdeburg, München, Münster, Nürnberg, Passau, Potsdam, Rheine, Stuttgart, Wiesbaden. In den Niederlanden versammelten sich die Menschen in Amsterdam, in Frankreich in Lyon, Montpellier, Paris, Strasbourg und Toulouse, in Grossbritannien in der Stadt Bath, in Portugal in Lissabon, in Belgien in Brüssel und in Österreich in Innsbruck.

Auch am nächsten Sonntag, 19. März, treffen sich die Europäer wieder um 14 Uhr auf dem Burgplatz.

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