Düsseldorf Aktuelles

D_Vielfalt_Preis_08042016

31 Schulen haben sich am Projekt "Vielfalt - frisch gestrichen" beteiligt

Düsseldorfer Schüler malen die Vielfalt rings um den Radschläger

"Vielfalt - frisch gestrichen" ist der Name des Projektes, bei dem 31 Düsseldorfer Schulen, auf Initiative der Düsseldorfer Förderschulen und brücke 2000 e. V., gemalt haben, was ihnen zum Thema Vielfalt einfiel. Entstanden sind  Kunstwerke, die am Freitag (8.4.) in Garath prämiert wurden.

Der Radschläger verbindet

Die Idee zum Projekt war, die Vielfalt im Düsseldorfer Alltag von Schülern in Bildern sichtbar machen zu lassen. Im Rahmen einer Ausstellung „125 Jahre Sonderpädagogik in Düsseldorf im Spiegel der Zeit“ zeigten die teilnehmenden Schulen, was ihnen zu diesem Thema eingefallen war. Das verbindende Element in allen Bildern war der Düsseldorfer Radschläger. Der stand mal prägnant im Mittelpunkt oder tauchte ganz am Rande auf. Alle Bilder strahlten das aus, wofür Vielfalt steht: ein bunter Schatz und kein Problem. Gerade an den Schulen gehören Vielfalt, Inklusion und Teilhabe zum Alltag.

D_Vielfalt_PreisBesucher_08042016

Der Publikumspreis ging an die Mosaikschule und Elly-Heuss-Knapp-Schule

Preisverleihung in Garath

Im Anschluss an die Ausstellung hat eine Jury, bestehend aus Stadtdirektor Burkhard Hintzsche, Bäckermeister Josef Hinkel, Kabarettist Manes Meckenstock und Musikproduzent Dieter Falk, die drei besten Bilder ausgewählt. Die Bilder der Kurt-Schwitters-Schule, der Alfred-Herrhausen-Schule und der LVR-Schule am Volksgarten überzeugten die Juroren am meisten. Bei der Preisverleihung waren einige der Bilder bereits auf große Planen gedruckt worden und zierten die Wand gegenüber der Bezirksverwaltungsstelle. Es gab auch einen Publikumspreis, über den rund 1000 Besucher der Ausstellung abgestimmt hatten. Er ging an die Mosaikschule und Elly-Heuss-Knapp-Schule. Bei der Abstimmung im Internet machte die Kurt-Schwitters-Schule das Rennen.

D_Vielfalt_PreisHintzsche_08042016

Burkhard Hintzsche mit seinem Lieblingsbild und den Künstlern aus der Kurt-Schwitters-Schule

Übrigens gefiel das Bild dieser Schule auch dem Juror und Schirmherren des Projektes Burkhard Hintzsche am besten. Es ziert nun sein Büro und auch die übrigen Mitglieder der Jury durften ihren Favoriten mitnehmen. Bei Josef Hinkel hängt das Bild der LVR-Schule-am-Volksgarten in der Backstube.

Vielfalt können sich alle ans Haus holen

Aber die Möglichkeit sich mit den Kunstwerken zu schmücken, haben auch alle Düsseldorfer. Als kleine Ausgabe gibt es die Bilder als Postkarten-Set mit 31 Karten zu 5 Euro.

D_Vielfalt_Postkarten_08042016

Im zweiten Teil des Projektes  sollen die Entwürfe professionell auf Wände im Düsseldorfer Stadtbild aufgetragen werden. Hausbesitzer, Firmen oder Behörden können in Kooperation mit den Schulen Entwürfe wählen und realisieren. Eine Umsetzung ist als Wandbild, direkt aufgebracht auf eine Fassade, ein Bild auf ALU-Dibond oder Druck auf LKW Plane vorstellbar. Burkhard Hintzsche will mit seinen Kollegen in der Verwaltung klären, wo Standorte für große Ausgaben der Bilder sein können. Die Alfred-Herrhausen Schule, die Willi-Fährmann Grundschule sowie die Adam-Stegerwald Grundschule werden in naher Zukunft ihre eingebrachten Entwürfe jeweils an den Wänden der eigenen Schule anbringen.

Die Finanzierung des Projekts wurde von Brücke 2000 e.V. übernommen. Hier können auch die Postkarten und weitere Informationen bezogen werden.

Zurück zur Rubrik Aktuelles

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Aktuelles

D_Atrium_aussen2_20032019

Frühlingsanfang, Weltglückstag, altpersisches Neujahrs- und Frühlingsfest Nouruz – drei mögliche Überschriften für den 20. März. Doch in Düsseldorf kam am Mittwoch noch ein besonderes Fest hinzu: Das "Atrium", die neue Anlaufstelle für psychisch belastete Migrantinnen und Migranten in Düsseldorf, wurde offiziell eröffnet.

D_Carsch-Haus_20190319

CDU-Ratsherr Christian Rütz manövriert mit einer Online-Petition zum Erhalt des Carsch-Haus-Pavillons die eigenen Parteifreunde aus. Darauf hat Oberbürgermeister Thomas Geisel hingewiesen. Denn CDU Ratsvertreter gehörten zur Delegation des OB im südfranzösischen Cannes, wo auf der Immobilienmesse MIPIM Vorschläge zur Umgestaltung des Heine-Platzes als „erste Ideen“ vorgestellt wurden. Von einer Einigung über die Umgestaltung – wie von Rütz in seiner Online-Petition behauptet – könne keine Rede sein, so Geisel.

D_Henes_19032019

Nach Informationen des Erzbistums Köln wurde der Düsseldorfer Stadtdechant Monsignore Ulrich Hennes mit sofortiger Wirkung von allen Ämtern beurlaubt. Als Grund wird ein Vorwurf der sexuellen Belästigung genannt. Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen aufgenommen. Hennes bestreitet den Vorwurf.

Düsseldorf, Helau!

Karnevalssession 2018/19

report-D: Social Media / RSS

Bildergalerien von report-D