Düsseldorf Aktuelles

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Die Regenbogenfahne am Rathaus wurde erst mit Oberbürgermeister Thomas Geisel möglich, seine Amtsvorgänger wwaren dagegen

Düsseldorfs Diversity-Engagement ist preiswürdig

Der Völklinger Kreis, ein Netzwerk schwuler Führungskräfte und Selbstständiger, das alle zwei Jahre Unternehmen und öffentliche Einrichtungen ehrt, die auf vorbildliche Weise Vielfalt in ihren Organisationen durch ein umfassendes Diversity-Management unterstützen. Dafür wird der mit dem Max-Spohr-Preis verliehen, der in diesem Jahr an die Stadt Düsseldorf ging.

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Der Max-Spohr-Preis des Vereins Völklinger Kreis

Düsseldorf hat die Jury überzeugt, da es der Stadt gelungen ist, Vielfalt zu leben. Das fängt an beim Hissen der Regenbogenfahne am Rathaus, geht über Einrichtungen wie das PULS oder die Trans-Beratungsstelle, bis zum LSBITQ*-Denkmahl, das am Rheinufer errichtet wird. Ein Preisträger muss überzeugen, nicht nur gesetzliche Vorschriften zu erfüllen, sondern individueller Vielfalt am Arbeitsplatz zu fördern, heißt es in den Anforderungen der Jury. Oberbürgermeister Thomas Geisel zeige deutlich, dass Diversity in Düsseldorf Chefsache ist und auch die Führungskräfte dahinter stehen, heißt es in der Begründung.

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(v. r.) Die Diversity Beauftragte Jana Hansjürgen, OB Thomas Geisel und die Gleichstellungsbeauftragte Elisabeth Wilfart erhalten den Max-Spohr-Preis vom Vorsitzenden des Völklinger Kreis e.V., Matthias Weber

Freude beim Team des Gleichstellungsbüros

Der Vorsitzende des Völklinger Kreis e.V., Matthias Weber, überreichte den Max-Spohr-Preis an das Team des Gleichstellungsbüros und Oberbürgermeister Thomas Geisel, stellvertretend für das Engagement der Stadt Düsseldorf im Bereich Diversity und LSBTIQ+.
Elisabeth Wilfart, Gleichstellungsbeauftragte der Landeshauptstadt Düsseldorf: "Ich freue mich sehr, dass unsere Arbeit, seit Einführung des Diversity Managements vor fünf Jahren, mit dem Max-Spohr-Preis ausgezeichnet wird! Darüber hinaus ist dieser Preis auch Motivation, unsere Arbeit engagiert fortzusetzen, weiterzuentwickeln und auszubauen." Wobei das deutliche Ziel von Wilfart ist, dass das Gleichstellungsbüros eines Tages überflüssig werde. Im nächsten Jahr feiern sie das 35-jährige bestehen des Büros.

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Das ganze Team des Gleichstellungsbüros der Landeshauptstadt Düsseldorf freut sich über die Auszeichnung

Diversity im Arbeitsalltag

Die Stadt Düsseldorf beschäftigt rund 11.000 Mitarbeiter*innen und setzt sich intensiv mit dem Thema "Vielfalt" auseinander, attestierte der Völklinger Kreis. Mit der Teilnahme am Projekts "SoViel – Soziale Vielfalt produktiv managen" des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales von 2016 bis 2019, wurde die Verwaltung im Umgang mit unterschiedlichen Diversity-Dimensionen unterstützt. Im Fokus stand dabei Problemen vorzubeugen und Punkte in den Blick zu nehmen, die in der betrieblichen Realität zu Herausforderungen führen. Jana Hansjürgen ist als Diversity-Beauftragte Ansprechpartnerin für Beschäftigte mit dem Themenschwerpunkt LSBTIQ+. Für die LSBTIQ+ Beschäftigten der Stadt gibt es das Netzwerk "D!VERS", in dem sich von der Führungskraft bis zum Praktikanten die Mitarbeitenden austauschen können.
Das Hauptanliegen des Gleichstellungsbüros ist das Schaffen von Sichtbarkeit und Akzeptanz im Kontext von Diversity. Dies wird gemeinsam mit Kooperationspartner und verschiedenen Veranstaltungsformaten erreicht. Bereits vor zwei Jahren wurde die Landeshauptstadt Düsseldorf mit dem "Gender Award 2018 – Kommune mit Zukunft" ausgezeichnet.

Max-Spohr-Preis

Max Spohr war ein Buchhändler und Verleger, der von 1850 bis 1905 lebte. Er kämpfte für Toleranz und war zu seiner Zeit einer der weniger in Deutschland, der offenen Publikationen rund um das Thema Homosexualität vertrieb. Im zu Ehren hat der Verein Völklinger Kreis den Max-Spohr-Preis ins Leben gerufen, der seit 19 Jahren verliehen wird.

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