Düsseldorf Aktuelles

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Lange Jahre hat E.ON. das Museum Kunstpalast gefördert, damit ist Ende 2017 Schluss

E.ON beendet Förderung für Düsseldorfer Museum Kunstpalast

Kunst und Kultur ist ein teures Geschäft, aber gut für das Image. So machte sich das Unternehmen E.ON seit 1997 eine guten Namen mit der Förderung des Museum Kunstpalast im Düsseldorfer Ehrenhof. Doch nun lässt E.ON den Vertrag Ende 2017 auslaufen und die Stadt muss schauen, wie sie in Zeiten knapper Kassen an neue Förderer kommt.

Generaldirektor und künstlerischer Leiter Beat Wismer hat sich das Ende seiner Tätigkeit im Museum Kunstpalast wohl entspannter gewünscht. Wenn er im Herbst 2017 geht, läuft auch die Förderung des Sponsors E.ON aus. Das sind gleich zwei Baustellen, um die sich das Kuratorium und die Stadt schnell kümmern müssen. Denn einen Nachfolger zu finden, der das Haus auf hohem kulturellem Standard hält und gleichzeitig mit weniger Geld auskommen muss, wird eine schwierige Aufgabe.

Der Wegfall von E.ON als Geldgeber kam nicht wirklich überraschen. Nach der Aufteilung des Konzerns und dem Wegzug von E.ON nach Essen, war es eigentlich eine Frage der Zeit, wann man das Thema Geld ansprechen würde. Am Mittwochnachmittag (30.3) hatte Vorstandsvorsitzenden Johannes Teyssen Thomas Geisel besucht und ihm die schlechten Neuigkeiten mitgeteilt. Zwar werde sich E.ON in den Jahren 2018 und 2019 in der Unterstützung einzelner Ausstellungen großzügig zeigen, doch die 750.000 Euro jährliche Zuwendung kommen 2017 zum letzten Mal.

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Thomas Geisel mit besorgter Miene, Geldprobleme an vielen Stellen plagen die Stadt

Die Stadt wird mit dem Kulturentwicklungsplan eine Überprüfung und Bewertung aller Kulturstätten durchführen. Welche Auswirkungen das für das Museum Kunstpalst haben wird, möchte Thomas Geisel noch nicht sagen. Er betont die Herausforderung und das Bemühen neue Sponsoren zu finden und das Kultur vom Engagement der Sponsoren leben würde. Das Jahresbudget für das Museum Kunstpalast liegt bei 15 Millionen Euro, wovon die Stadt etwa die Hälfte bestreitet.

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