Düsseldorf Aktuelles

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Der Krankenwagen der Düsseldorfer Feuerwehr - bei der Ankunft aus Erkelenz an der Uniklinik Düsseldorf. Foto: Patrick Schüller

EILMELDUNG: Corona Virus COVID 19 hat Düsseldorf erreicht - ein Ehepaar in Unikliniken eingeliefert

Das Corona-Virus hat Düsseldorf erreicht. Ein Sprecher der Feuerwehr Düsseldorf bestätigte auf Anfrage von report-D, dass am Dienstagabend ein Ehepaar unter Quarantänebedingungen in die Düsseldorfer Unikliniken verlegt worden ist. Mehr konnte der Sprecher nicht dazu sagen. Das Ehepaar soll aus Erkelenz stammen. Mindestens ein Ehepartner, vermutlich der Ehemann (47) sei positiv auf das Virus getestet worden. Sein Zustand wird durch einen Sprecher des Kreises Heinsberg als "ernst" beschrieben. Er sei mit dem Verdacht auf eine schwere Lungenentzündung am Montag im Erkelenzer Hermann-Josef-Krankenhaus aufgenommen worden. Die 46 Jahre alte Ehefrau gilt als Verdachtsfall. Ebenso ein Bekannter des Ehepaares.

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NRW-Gesundheitsminister versucht, zu beruhigen

Der NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann sagte: „Wir mussten spätestens seit den ersten Fällen in Bayern davon ausgehen, dass auch in Nordrhein-Westfalen mit einem Import von Infektionsfällen sowie weiteren Übertragungen und Infektionsketten zu rechnen ist. Die zuständigen Behörden gehen den Fällen nun mit Hochdruck nach, um eine weitere Verbreitung des Corona Virus so gut es geht zu verhindern. Es ist nicht auszuschließen, dass es weitere Fälle im Land geben kann. Aber unser Gesundheitswesen ist für solche Erkrankungen gut vorbereitet und aufgestellt.“

Notrufleitungen zusammengebrochen

Im Kreis Heinsberg brachen nach Bekanntwerden der Nachricht die Notrufleitungen 110 und 112 zusammen. Deshalb baten die Behörden Menschen mit grippeähnlichen Symptomen, am Mittwoch ihren Hausarzt aufzusuchen.
Der Leiter des Robert-Koch-Institutes, Professor Dr. Lothar Wieler, hatte am Dienstagmorgen im ZDF-Morgenmagazin gesagt, dass für infizierte Personen in den Kliniken dieselben Sicherheitsmaßnahmen gelten wie für Grippe-Infizierte. Sie müssen in Einzelzimmern untergebracht werden. Pfleger und Ärzte müssen sich besonders schützen. Hochsicherheitsbetten wie etwa bei Ebola seien jedoch nicht

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