Düsseldorf Aktuelles

D_Bodenrichtwerte_20022018

Drei Mitglieder des Gutachterausschusses (v.l.): Saaed Romhi, Vorsitzender Thomas Weindel und Marcel Abel.

Immobilienmarkt in Düsseldorf boomt weiter

Der Düsseldorfer Immobilienmarkt erreichte im Jahr 2017 neue Höhen. Zwar lag die Zahl der notariell beglaubigten Kaufverträge mit rund 6000 auf Vorjahresniveau, doch der Umsatz ist in dieser Zeit um 14 Prozent auf 4,7 Milliarden Euro gestiegen. Diese Zahlen präsentierte gestern der Gutachterausschuss, ein unabhängiges vom Land bestelltes Gremium, das alle Veräußerungen registriert.

Die Spitzenlage in Düsseldorf ist und bleibt die Königsallee. Nachdem man im Jahr 2017 für ein Büro- und Geschäftshausgrundstück bereits 28.000 Euro pro Quadratmeter Grundstücksfläche erreicht hat, waren es im letzten Jahr sogar 30.000 Euro.

Dass am Vortag die Bundesbank gemeldet hat, die Immobilienpreise in Düsseldorf seien um bis zu 30 Prozent überteuert, irritiert Thomas Weindel, den Vorsitzenden des Gutachterkreises nicht: „Das neue, attraktive Gesicht der Innenstadt gepaart mit den guten Rahmenbedingungen sorgen auch perspektivisch für eine hohe Nachfrage auf solider Basis.“ Sorgen, dass die Immobilienblase bald platzt, hat er nicht.

Die Preise für unbebaute Grundstücke für Einfamilien-, Mehrfamilien- und Geschäftshäuser sind 2017 um 8 Prozent gestiegen. Gewerbe- und Industriegrundstücke wurden 5 Prozent teurer. Auch bei bebauten Grundstücken zogen die Preise an: bei freistehenden Ein- und Zweifamilienhäusern ist eine Preissteigerung von 2,8 Prozent und bei Einfamilienreihenhäusern von 8 Prozent zu verzeichnen. Die Preise für Mehrfamilienhäuser kletterten um 5,3 Prozent.

Bei Eigentumswohnungen liegt die Entwicklung zwischen 6,9 und 11,1 Prozent – je nach Lage. In Unterrath zum Beispiel wurden Marktrichtwerte für Eigentumswohnungen aus dem Jahr 1980 für 2450 Euro pro Quadratmeter veröffentlicht, in Oberkassel lag dieser Wert bei 7500 Euro.

Details der Arbeit des Gutachterausschusses sind ab sofort kostenlos im Internet abrufbar: www.boris.nrw.de 

Zurück zur Rubrik Aktuelles

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Aktuelles

D_verdi_21082018

Nach dem Gespräch am Montag (20.8.) mit NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, NRW-Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen, Vertretern der Landesregierung, der Unikliniken Düsseldorf und Essen, des Arbeitgeberverbandes und Gewerkschaftsvertretern, kommt nun etwas Bewegung in die festgefahrenen Verhandlungen. Mit Hilfe zweier Mediatoren sollen nun Schlichtungsgespräche geführt werden, die auf drei Tage angesetzt sind. Während dieser Gespräche herrscht Friedenspflicht, das bedeutet der Streik wird ausgesetzt. Wann die Gespräche starten, ist noch nicht bekannt. Daher wird vorerst weiter gestreikt und auch die Solidaritätskundgebung mit den Streikenden am Donnerstag (23.8.) fällt nicht aus.

D_Angsträume_17082018

Über das Sicherheitsempfinden der Menschen wird viel gesprochen. Die Kölner Silvesternacht, vermehrte Einbrüche und vermeintlich zunehmende Bedrohung sind Themen, die von unterschiedlichen Seiten aufgegriffen werden. Doch wie sich Menschen fühlen, die keinen Rückzugsort haben, weil sie Wohnungslos sind, findet in der Öffentlichkeit kaum Beachtung. In dem Projekt "Angsträume obdachloser Menschen" haben Studierende gemeinsam mit den Wohnungslosen einen Blick auf ihre Situation geworfen, sie dargestellt und diskutiert. Am Mittwochabend, 22. August, werden die Ergebnisse um 19:30 Uhr im zakk präsentiert. Das Projekt ist eine Kooperation von fiftyfifty, der Hochschule Düsseldorf, der Bergischen Universität Wuppertal und dem zakk.

D_Luftreinhalteplan_Cornelius_20082018

Am Dienstag (21.8.) wird die Bezirksregierung Düsseldorf den überarbeiteten Luftreinhalteplan für interessierte Bürger auslegen und jeder kann bis Anfang Oktober Verbesserungsvorschläge dazu machen. 65 Maßnahmen wurden erarbeitet, die auf lange Sicht die Luft in der Landeshauptstadt verbessern sollen. Ein Diesel-Fahrverbot gehört nicht dazu. Am gleichen Tag wird das Verwaltungsgericht Düsseldorf einen Antrag auf Zwangsvollstreckung der Deutschen Umwelthilfe gegen das Land NRW erörtern, die damit zeitnahe Maßnahmen für saubere Luft erreichen wollen.

report-D: Social Media / RSS

Bildergalerien von report-D