Düsseldorf Aktuelles

D_Pride_04072017

Der frische Vorstand von Pride Düsseldorf: (v.l.) Jürgen Glasmacher, Frank Wesoly, Max Kellermeister, Ralf Kramer und Thomas Kohs

Neuer Verein für die Regenbogen-Community: Pride Düsseldorf

„Pride Düsseldorf e.V. (i.G)“ heißt der neue Verein, der sich am 26. Juni gegründet hat. Ziel ist es die Interessen der Lesbisch-Schwulen-Bisexuellen-Transidenter-Transgender-Intersexuellen-Queeren (LSBTTIQ) Gemeinde zu vertreten. Dazu gehört auch die Organisation des CSD, der eine stärke politische Ausrichtung erhalten soll.

Dass sich in Düsseldorf nun zwei Vereine um die Organsiation eines CSD kümmern wollen, sehen die Mitglieder von Pride Düsseldorf gelassen. In Städten wie Köln und Berlin gibt es ebenfalls mehrere Vereine.

Vereinsgründung

40 Mitglieder waren bei der Gründung von Pride Düsseldorf anwesend und für die zu besetzenden Funktionen gab es zahlreiche Bewerber. Der Vorstand besteht aus neun Mitgliedern. Zum 1. Vorsitzenden wurde Jürgen Glasmacher gewählt, zum 2. Vorsitzenden Frank Wesoly. Als Finanzmanager engagiert sich Max Kellermeyer, Tom Kohs wird Organisationsleiter und Ralf Kramer übernimmt den Posten des Schriftführers. Außerdem gibt es vier Beisitzer: Theo Bergmans, Frank Laubenburg, Kerstin Lindner und Mayo Velvo

Ziele

So jung wie der Verein ist, gibt es dennoch bereits klare Vorstellungen über die Arbeit. Ganz oben auf der Agenda stehen die Worte "Transparenz" und "Kommunikation". Die Vereinspräambel und Satzungsziele beschreiben den Einsatz und die Interessenvertretung für die LSBTTIQ-Community in Düsseldorf. Dazu gehört auch die Organisation von Veranstaltungen zum Christopher-Street-Day.

Der CSD soll deutliche politischer werden und Forderungen formulieren. Den aktuellen rechtspopulistischen Strömungen soll mit klaren politischen Botschaften gegen Rassismus und Ausgrenzung entgegengetreten werden. Drei Tage soll die Veranstaltung für die gesamte Community dauern und der Demonstrationszug am Sonntag den Höhepunkt bilden. Über den Veranstaltungsort und den genauen Ablauf wird noch diskutiert.

Auch mit dem alten CSD-Verein würden die Mitglieder von Pride Düsseldorf zusammenarbeiten. Allerdings sehen sie dort die aktuelle Struktur als problematisch an, da nicht nach Vereinsrechtlichen Maßstäben gearbeitet wird.

Gemeinsam mit einer starken Botschaft

Das Miteinander und der Zusammenhalt der LSBTTIQ-Gemeinde in Düsseldorf zu stärken ist das Ziel von Pride Düsseldorf und weitere Mitglieder werden gesucht. Die Arbeitsteams beginnen bald mit ihrer Arbeit und freuen sich über Unterstützer. Eine Homepage ist in Arbeit. Kontakt und Informationen gibt es unter der Mailadresse info@prideduesseldorf.com . Die Mitgliedschaft kostet 36 Euro pro Jahr, Fördermitgliedschaften sind auf Anfrage ebenfalls möglich.

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