Düsseldorf Aktuelles

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Vier der jungen Künstler waren zur Präsentation der No-Border-Bahn gekommen

No-Border-Straßenbahn wirbt für Willkommenskultur in Düsseldorf

„No Border – Refugees Welcome“, „Keine Grenze – Flüchtlinge Willkommen“ lautet die Botschaft auf der neuen Straßenbahn, die ab Samstag (19.6.) durch Düsseldorf fahren wird. Junge Flüchtlinge haben im Rahmen des „No-Border-Projekts“ ein Graffiti entworfen, das nun auch eine Straßenbahn ziert.

Das Projekt No-Border wurde von SJD – Die Falken Düsseldorf initiiert und gemeinsam mit der Flüchtlingsinitiative STAY! und zakk umgesetzt. Nach dem Erfolg im Jahr 2014 mit dem No-Border-Buch, in dem Flüchtlinge ihre Geschichte erzählen und der damit verbundenen Gründung der No-Border-Band, wurde im vergangenen Jahr ein Street-Art-Projekt gestartet.

Graffiti ziert nun Wand und Straßenbahn

Gemeinsam mit den Graffiti-Artists MaJoBrothers entwarfen zwölf junge Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan, Eritrea und anderen Ländern ein Graffiti, das ihre Fluchtgeschichte wiedergibt. Als Wandbild ist dies in Garath gleich neben dem S-Bahnhof zu sehen. Jetzt wurde der Entwurf auch auf eine Straßenbahn gedruckt. Ein Jahr fährt damit das deutliche Zeichen für Toleranz und Willkommenskultur durch die Landeshauptstadt. Durch die Förderung im Rahmen des Bundesprogramms „Kultur macht stark“, die Falken und die Rheinbahn kann das Projektergebnis nun von den Düsseldorfern auf den Schienen bewundert werden.

No-Border geht weiter

Die Organisatoren des Projekts planen bereits die nächste No-Border-Runde. Düsseldorfer Bands werden gemeinsam mit Flüchtlingen Lieder aufnehmen und eine CD erstellen. Bei einem Konzert im zakk wird die Vorstellung erfolgen.

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