Düsseldorf Aktuelles

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Thomas Hummelsbeck (2.v.r.) erläutert Andreas Rimkus, Martin Schulz und Thomas Geisel das Konzept des Wohnprojektes

Preiswert wohnen in Düsseldorf – das begeistert auch Martin Schulz

Dass man in Düsseldorf nicht nur schön, sondern auch bezahlbar wohnen kann, erfuhr SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz am Mittwoch(10.5.) bei einem Besuch des Wohnbauprojektes Rheinkilometer 740 der Rheinwohnungsbau in Heerdt.

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Bei einem Besuch in Düsseldorf informierte sich Martin Schulz über das Wohnbauprojekt der Rheinwohnungsbau

Begleitet von Michael Groschek, Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr in NRW, Oberbürgermeister Thomas Geisel und zahlreichen SPD-Genossen, besichtigte Martin Schulz die Neubauten an der Pariser Straße. Thomas Hummelsbeck, Geschäftsführer Rheinwohnungsbau, führte die Gruppe durch die Anlage, in der viele Wohnungen bereits bezogen sind.

Mix aus Miet- und Eigentumswohnungen

115 Wohnungen sind entstanden, davon 20 Eigentumswohnungen. Die Mietwohnungen sind zur Hälfte gefördert und stehen Mietern mit Wohnberechtigungsschein A oder B zur Verfügung. Die restlichen Wohnungen sind frei finanziert und für einen Quadratmeterpreis von 11,90 Euro waren auch sie schnell vermietet. Die Wohnblöcke sind als Passivhäuser konzipiert und an die Fernwärme angeschlossen. Die Rheinlage, der gute Infrastruktur in Heerdt und die Verkehrsanbindungen sprechen für die Wohnlage. Alle Wohnungen sind barrierefrei. Der Mix der Wohnungsgrößen sorgt auch für eine Mischung bei den Bewohnern: Singels, Familien und Senioren, für alle sind die passenden Einheiten vorhanden. Die Diakonie hat zwei Wohngruppen für Demenzkranke und eine Tagespflegegruppe in den Häusers eröffnet. Ein Kindergarten kümmert sich um die Betreuung des Nachwuchses.

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(v.l.) Andreas Rimkus, Marion Warden, Martin Schulz, Michael Groschek und Thomas Geisel bei der Besichtigung des Wohnparks Rheinkilometer 740

Martin Schulz sieht in dem Wohnbauprojekt den richtigen Weg in die Zukunft, einen Musterfall für Wohnungsbauförderung: Bezahlbaren Wohnraum als Mix für Menschen mit kleineren und größeren Einkommen. Auch die Möglichkeit der ambulanten Pflege für Senioren, die so lange in ihren eigenen vier Wänden bleiben können, ist in Wohnprojekten dieser Art möglich. Er bescheinigte Düsseldorf mit seiner Förderung des Wohnungsbau eine führende Rolle in NRW und Deutschland.

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