Düsseldorf Aktuelles

D_Awo_3_18032018

Der neue Kreisvorsitzende Manfred Abels, die zukünftige Kreisgeschäftsführerin Marion Warden und ihr Vorgänger Michael Kipshagen (v.l.)

Premiere und Abschied beim Frühlingsempfang der AWO Düsseldorf

Als Kreisvorsitzender war es für Manfred Albes die Premiere auf dem Frühlingsempfang der AWO, für Kreisgeschäftsführer Michael Kipshagen der Abschied. Im Tanzhaus NRW feierte die AWO am Sonntag (18.3.) und ehrte Kipshagen für seine Verdienste.

D_Awo_Kabarett_18032018

Kabarettist HG Butzko unterhielt die Gäste des AWO-Frühlingsempfangs

Für Michael Kipshagen war es keine einfache Veranstaltung. Seit 1981 war er bei der AWO tätig und sich nun zu verabschieden fiel schwer. Doch bevor er seine Abschiedsrede hielt, gab Kabarettist HG Butzko mit seinem Programm einen Angriff auf die Lachmuskeln der Besucher im Tanzhaus. Nicht nur die SPD-Mitglieder lachten mit, als die GROKO durch den Kakao gezogen, Trump analysiert und so manche Dumpfbacke thematisiert wurde. Butzko hatte vor seiner Karriere bei der AWO seinen Zivildienst geleistet und hatte so das richtige Gespür für seine Zuhörer.

Oberbürgermeister Thomas Geisel würdigte Michael Kipshagen, als Mann, der die Zeitenwende der AWO in den 80-ger Jahren eingeläutet habe. Bei der Arbeiterwohlfahrt sei man ein ganzes Menschenleben lang gut aufgehoben, lobte er. Denn von den U-3-Plätzen in der Kinderbetreuung bis hin zur Seniorenarbeit sei man bei der AWO immer richtig.

D_Awo_Kipshagen_18032018

Für Michael Kipshagen war es der letzte Frühlingsempfang als Kreisgeschäftsführer

Kreisvorsitzender Manfred Abels stellte kurz den Werdegang von Michael Kipshagen vom Mitarbeiter der Beratungsstelle für Jugendliche bis hin zum Kreisgeschäftsführer vor und übergab dann das Mikrophon an den zukünftigen Ruheständler.

Viele Weggefährten von Michael Kipshagen waren zur seiner Verabschiedung gekommen und waren Teil der großen AWO-Familie, unabhängig von politischer Ausrichtung oder Name des Wohlfahrtverbandes. Einige hatten bereits seine Anfänge in Düsseldorf miterlebt und wussten, wie froh er war, endlich aus seiner erzkatholischen Paderborner Heimat entkommen zu sein. Das Buch „Ansichten eines Clowns“ von Heinrich Böll bezeichnete Kipshagen als Katapult für sein neues Leben und sich in die Aufgaben eines Sozialarbeiters zu stürzen. Ein Beruf, der ihm immer am Herzen lag, obwohl er in der damaligen Zeit alles andere als „cool“ angesehen war. Mit den Ämtern und der Verwaltung fremdelte er, gab aber in seiner Rede zu, dass sich dort im Laufe der Jahre ein Wandel vollzogen habe. Aber auch heute sieht er noch Reformbedarf und wetterte leidenschaftlich gegen den Unsinn der Anforderung europäischer Ausschreibungen bei Leistungsvergaben in sozialen Bereich. So ganz verabschieden möchte sich der Sozialarbeiter noch nicht und so gibt es bereits Pläne die Seiten zu wechseln: Von der einen Seite der Gleise in Derendorf, wo die AWO ihre Büros hat, auf die andere Seite, wo der Campus der Fachhochschule liegt.

D_Awo_Blumen_18032018

Die Floristen-Azubis zauberten den Frühlings ins Tanzhaus

Eingerahmt war der Frühlingsempfang wieder von den Floristik-Auszubildenden des AWO Berufsbildungszentrums. Sie präsentierten ihre Arbeit und hatten für eine blumige Saaldekoration gesorgt. Kleine Frühlingsblumensträußchen konnten sich die Gäste gegen eine Spende frisch binden lassen.

D_Awo_Catering_18032018

Das Catering-Team der AWO.DUS bot Leckereien für jeden Geschmack

Auch für das leibliche Wohl wurde AWO-intern gesorgt und das Team der AWO.DUS hatte ein Frühlingsbuffet angerichtet, das nicht nur das Auge erfreute. Für die musikalische Unterhaltung sorgte das Bernd Lier Ensemble mit verschiedenen Einlagen.

D_Awo_Musik_18032018

Das Bernd Lier Ensemble

Zurück zur Rubrik Aktuelles

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Aktuelles

D_Weiter_2_16092018

Der Heimatverein „Weiter“ feiert in diesem Jahr den 40. Geburtstag und im Jubiläumsjahr verleihen sie eine besondere Auszeichnung an Heinz-Richard Heinemann: Die Medaille mit dem Bildnis der Kurfürstin Anna Maria Luisa Medici. Dabei ist der Geehrte für die Weiter nicht wegen seiner süßen Köstlichkeiten ein besonderer Mensch. Sie zeichneten ihn damit für sein Engagement im Brauchtum und im sozialen Bereich aus.

D_KIndertag_Kita_17092018

Das Rheinufer war am Sonntag (16.9.) fest in Kinderhand und ab Mittag tummelten sich nach Angabe des Veranstalters über 100.000 Besucher auf dem Fest, auf dem sich die breite Vielfalt derer präsentierte, denen das Wohl der Kinder am Herzen liegt. Seit zwanzig Jahren arbeitet die Stadt Düsseldorf mit Unicef zusammen, was mit einem buntes Programm und dem Auftakt der Aktion "Kids United" gefeiert wurde. Die Besonderheit für Eltern und Großeltern: Die Geldbörse konnte größtenteils steckenbleiben, denn beim Kinderfest gab es ganz viele Angebote und Aktionen kostenlos. So wurde an zahlreichen Ständen gebastelt, gespielt und ausprobiert.

Eindrücke vom Weltkindertag in der report-D-Bildergalerie

D_Buden_Ballons_15092018

Es ist seit vielen Jahren Tradition in Pempelfort: Das Budenfest des Kinderhilfezentrums an der Eulerstraße. Einige Besucher waren bereits selber als Kinder dabei und freuen sich, nun mit dem eigenen Nachwuchs das Fest zu besuchen. Doch eine Tradition endete in diesem Jahr. Der Mann mit dem Zwirbelschnäuzer, der langjährigen Organisator und Vorstand der Stiftung des Kinderhilfezentrums, Michael Riemer, verabschiedete sich.

report-D: Social Media / RSS

Bildergalerien von report-D