Düsseldorf Aktuelles

D_Rhinecleanup_Schild_12092018

Auch spontanes Mitmachen ist am Samstag möglich - die Wetteraussichten sind bestens

Rhine Cleanup in Düsseldorf: Am 15. September wird das Rheinufer von der Quelle bis zur Mündung gesäubert

Die Idee zieht immer weitere Kreise und mittlerweile sind neben Düsseldorf über 40 Städte bei der großen „Rhine-Cleanup-Aktion“ am Samstag (15.9.) dabei. Wer spontan noch mitmachen möchte, darf sich gerne am Rheinufer an der Reinigungsaktion beteiligen. Als prominenter Düsseldorfer Mitstreiter hat Jacques Tilly eine Riesenmuschel zur Verfügung gestellt, die am Samstag den Müll am Paradiesstrand verschlucken wird.

D_Rhinecleanup_Muschel_12092018

Jacques Tilly ist mit seiner Riesenmuschel dabei, Foto: RhineCleanUp

Das Team von Pro-Düsseldorf ist durch den Dreck-Weg-Tag erfahren mit der Organisation von vielen Helfern, die Müll sammeln. Doch das Ausmaß des RhineCleanUp geht weit über die Grenzen von Düsseldorf hinaus. Denn von der Quelle bis zur Mündung werden Helfer in rund 50 Städten das Rheinufer säubern und so einen Beitrag zum weltweiten Aktionstag gegen die Vermüllung der Umwelt leisten.

D_Rhinecleanup_Geisel_12092018

OB Thomas Geisel beim Interview mit Joachim Umbach

Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel freut sich über das Engagement der Organisatoren und der vielen Helfer. „Dass diese in Düsseldorf entstandene Idee jetzt europaweit umgesetzt wird, finde ich großartig“, betonte er. Geisel hofft, dass die Initiative bei der Bevölkerung eine Bewusstseinsänderung erreicht, denn viele regen sich über Müll am Rheinufer auf, aber keiner will es gewesen sein. Die Stadt versucht seit drei Jahren mit der Kampagne „Restlos entspannen“, zusätzlichen Abfallbehältern und einer neuen App für mehr Sauberkeit zu sorgen. Doch nach Wochenenden mit schönen Wetter stapeln sich oft die Müllberge in Parks und am Rhein.

Allein in Düsseldorf 40 Rheinkilometer

Es sind mehr als 40 Kilometer, die der Rhein sich durch Düsseldorf schlängelt. Auch wenn Naturschutzgebiete von der Müll-Sammelaktion ausgeschlossen sind, viel Fläche, auf denen gesäubert werden soll. Um die Aktivitäten zu bündeln, wird es am 15. September drei zentrale Sammeltreffen geben. Eine am Paradies-Strand an der Lauswart, eine im Rheinpark Bilk am Rheinturm und die andere nördlich der Theodor-Heuss-Brücke auf der Löricker Seite. Die Aktion beginnt um 10 Uhr und endet um 13 Uhr. Müllbeutel, Handschuhe und Material werden den Helfern gestellt.

Jeder kann sich beteiligen

Mitmachen kann jeder, eine Anmeldung ist per Mail an info@rhinecleanup.org oder über die Facebookgruppe erbeten. Wer an anderen Stellen das Rheinufer säubern möchte, kann dies ebenfalls tun und dafür am 13. und 14. September Hilfsmaterial in der PSD Bank an der Bismarckstraße abholen. Wenn der Müll gesammelt wurde, sollte er an einem der öffentlichen Müllbehälter der Awista am Rhein abgelegt werden. Denn die Mitarbeiter der Awista werden am 15. September nachmittags den gesammelten Abfall entsorgen.

D_Rhinecleanup_5_12092018

Mit weißen Westen für ein sauberes Rheinufer: (v.l.) Ingo Lentz, Thomas Geisel, Joachim Umbach, Dr. Klaus Vorgang und Thomas de Groote

Es gilt ein Zeichen zu setzen

Neben Düsseldorf haben bereits fast 50 andere Städte aus vier Ländern ihre Teilnahme an der Aktion zugesagt und die Organisatoren sind zuversichtlich, noch mehr Städte begeistern zu können. Die Aktion soll nachhaltig betrieben werden und auch im Jahr 2019 erneut starten. Informationen zur Aktion in Düsseldorf und den anderen Städten finden sie unter www. rhinecleanup.org .

Mit dabei sind neben Düsseldorf in Deutschland: Kleve, Emmerich, Rees, Xanten, Wesel, Voerde, Dinslaken, Duisburg, Krefeld, Neuss, Dormagen, Leverkusen, Köln, Wesseling, Bonn, Sinzig, Vallendar, Rhens, Brey, Boppard, Sankt Goar, Bacharach, Bingen, Geisenheim, Ingelheim, Heidesheim, Eltville, Wiesbaden, Budenheim, Mainz, Nierstein, Oppenheim, Ludwigshafen, Germesheim, Karlsruhe, Küssaberg, Konstanz, Friedrichshafen und Lagenargen. In den Niederlanden sind es Rotterdam, Wateringen, Arnheim, Lek en Linge und Utrecht. In der Schweiz beteiligen sich Basel, Schaffhausen, Berlingen und Chur. Stand 12.09.2018.

Zurück zur Rubrik Aktuelles

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Aktuelles

D_Toiletten_19112018

Der 19. November ist der Welt-Toiletten-Tag und den hat die inklusive Bürgerplattform „Wir machen mit“ zum Anlass genommen, einen Blick auf die Zugänglichkeit von öffentlichen Toiletten zu werfen. Als Botschafter von wheelmap.org startet die Gruppe am 28. und 29. November 2018 die Aktion #inKLOsiv in Düsseldorf. Dafür werden noch Mitstreiter gesucht.

D_EV_Fucks_17112018

157 Vertreter der Kreissynode des Evangelischen Kirchenkreises Düsseldorf haben am Samstag Heinrich Fucks zum Superintendenten gewählt. Fucks war bereits in den vergangenen Monaten als Synodalassessor als Vertreter für die bisherige Superintendentin Henrike Tetz tätig. Er setzte sich bei der Wahl deutlich gegen seinen Mitbewerber, den Moerser Pfarrer Torsten Maes, durch.

D_Pack_20181117

Die Polizei hat am Samstag (17.11) einem Marsch von offenbar gewaltbereiten, zum Teil vermummten und hetzenden Rechten den Weg durch Düsseldorf Unterbilk frei gemacht. Mehrere Sitzblockaden von „Dssq-Düsseldorf stellt sich quer“ wurden von der Polizei geräumt. Aus der rechtsradikalen Demonstration griffen Personen zwei Gegendemonstranten an. Nach Angaben der Demo-Sanitäter wurden sie verletzt. Einer habe einen Schlag ins Gesicht bekommen und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Anschließend zogen rund 400 Rechtsradikale und Hooligans durch Düsseldorf Unterbilk. Sie beleidigte Passanten und drohten ihnen Schläge an. Die Landesvorsitzende der nordrhein-westfälischen Grünen, Mona Neubaur, forderte im Gespräch mit report-D eine Aufarbeitung der Vorfälle. Spätestens als die Rechtsradikalen gewalttätig geworden seien, hätte man sich nicht weiterziehen lassen dürfen. Die Polizei teilte mit, dass zwei Personen festgenommen wordenund sieben Anzeigen geschrieben worden seien.

report-D: Social Media / RSS

Bildergalerien von report-D