Düsseldorf Aktuelles

D_Rheinbad_Logo_20190706

In den Düsseldorfer Bädern sollen die Besucher unbeschwert ihre Freizeit verbringen können

Security für vier Düsseldorfer Bäder beschlossen

Der Aufsichtsrat der Bädergesellschaft Düsseldorf hat sich am Mittwoch (17.7.) zu einer Sondersitzung getroffen, um über die Sicherheitslage und damit zusammenhängenden Maßnahmen zu beraten. Ziel ist es, den Besuchern einen unbeschwerten Badbesuch zu ermöglichen. Dafür wurde nun der Einsatz von Sicherheitspersonal für das Strandbad Lörick, das Freibad Rheinbad sowie für die beiden Hallenbäder in Niederheid und Düsselstrand beschlossen.

Bei heißen Temperaturen war es am Wochenende 29. und 30 Juni im Rheinbad zu Tumulten gekommen, die die Räumung des Bades und den Einsatz von Polizei nach sich zogen. Als Sofortmaßnahme wurde für das Freibad der Einsatz von Sicherheitskräften beschlossen.

Analyse der Sitation

In ihrer Sondersitzung beriet nun der Aufsichtsrat in einer Sondersitzung, wie man den Schwimmbadgästen einen unbeschwerten Besuch sichern kann. Das Gremium setzte sich aus Stadtdirektor Burkhard Hintzsche, dem Bäder-Aufsichtsratsvorsitzenden Peter Schwabe sowie Vertretern der Ämter, der Polizei und der Bädergesellschaft zusammen. Zu Beginn betonte der Aufsichtsrat: „Die Düsseldorfer Bäder sind Orte der Entspannung, insbesondere für Sportschwimmer und Familien, an denen man sich sicher nicht fürchten muss – die Situation muss weiterhin aufgearbeitet und analysiert werden. Erste Maßnahmen greifen sofort, allerdings erfordern andere Geschick und eine kontrollierte Ausarbeitung.“

Maßnahmen

Ab sofort wird die Anzahl der Sicherheitsdienstmitarbeiter ausgeweitet. Diese Maßnahme bezieht sich nicht nur auf das Freibad Rheinbad, auch im Strandbad Lörick, im Freizeitbad Düsselstrand und im Familienbad Niederheid wird Security-Personal eingesetzt. Die Zahl der Sicherheitsmitarbeiter wird in den Freibädern von den Wetteraussichten und dem zu erwartenden Besucherzahlen abhängen.

In den beiden Hallenbädern unterstützt der Sicherheitsdienst das Personal in den Sommerferien und an den Wochenenden. Sowohl der Düsselstrand wie auch das Bad in Niederheid haben einen großen Außenbereich, den viele Besucher bei gutem Wetter als Alternative zu den geschlossenen Bädern in Benrath und Flingern nutzen.

„Die Sicherheitskräfte sollen in erster Linie unser Badpersonal vor Ort entlasten, damit dieses seiner Hauptaufgabe der Wasseraufsicht nach kommen kann und somit niemand zu Schaden kommt oder ertrinkt“, so Bäder-Geschäftsführer Roland Kettler.

Risikoanalyse

Eine Risikoanalyse soll Aufschluss über weitere Maßnahmen geben. Dabei wird unter anderem das zeitgleiche Besucheraufkommen in den Freibädern untersucht. Die Risikolage soll ebenfalls auf Grund der räumlichen Situation in den Freibädern und zu angrenzenden Geländen, wie dem ARENA Sportpark, durch Experten analysiert werden. Dazu arbeitet die Bädergesellschaft mit Vertretern der Feuerwehr und der Polizei zusammen und bezieht Erkenntnisse kulturell-sozialer Natur mit ein.

Neben der Sicherheit für die Badegäste kümmert sich die Bädergesellschaft auch um die Sicherheit für ihr Personal. Schon in der Vergangenheit gehörte eine Schulung in Kooperation mit der Polizei zum Standard für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dieses Schulungsprogramm wird auf Grund der Steuerungsmaßnahmen erweitert.

Zurück zur Rubrik Aktuelles

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Aktuelles

D_Umweltspur_Unterschriften_05122019

Gleich mit dem Start der dritten Umweltspur zwischen Südpark und Erasmusstraße reichte es Andreas Wagner und er eröffnete am 16. Oktober eine Online-Petition, die 3. Umweltspur sofort wieder einzustellen. 11.412 Unterzeichner unterstützen ihn bei dieser Forderung. Die Unterschriften wurden am Donnerstag (5.12.) an Oberbürgermeister Thomas Geisel übergeben.

D_Martinstaler_alle_US_05122019

Die 18. Verleihung des Martinstalers hätte an keinem passenderen Tag sein können: Am Donnerstag (5.12.), dem internationalen Tag des Ehrenamts, wurde dieser besondere Ehrenamtspreis der Stadt Düsseldorf zwölf Mal an Personen und Gruppierungen verliehen.

D_Linden_oben_05122019

Mit der Pflanzung von 28 Linden und 100.000 Blumenzwiebeln am Mittwoch (4.12.) wurden die letzten Arbeiten zur Instandsetzung der Reitallee im Hofgarten nach Sturm „Ela“ Pfingsten 2014 erledigt und der Wiederaufbau abgeschlossen. Betroffen war damals besonders der nördliche Parkbereich, in dem zahlreiche Linden an der Reitallee zerstört wurden. Nun wurde die Allee nach historischem Vorbild wieder bepflanzt.

report-D: Social Media / RSS

Bildergalerien von report-D