Düsseldorf Aktuelles

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Stadtdirektor Burkhard Hintzsche (l) und OB Thomas Geisel ließen sich in die Tour-de-France-Karten gucken - ein bisschen wenigstens

Tour de France: 5 Millionen Euro muss Düsseldorf für den Grand Depart zahlen, 1,7 Millionen Euro wurden bereits überwiesen

Thomas Geisel sieht die Tour der France unbeirrt als Erfolgsmodell für Düsseldorf und stellte am Donnerstag (11.2.) vor der Ratssitzung Details zum Vertrag zwischen der Landeshauptstadt und dem Tour-Veranstalter, Amaury Sport Organisation (ASO), vor.

Damit kam er aus seiner Sicht dem Ruf nach mehr Transparenz nach, der in den vergangenen Tagen laut geworden war. Trotz leerer Stadtkasse war eine Zahlung von 1,7 Millionen Euro an die ASO bekannt geworden, was die Frage aufbrachte, ob der Rat der Stadt noch über die Kosten des Grand Departs in 2017 abzustimmen habe. Der OB sieht mit dem Beschluss des Rates vom 15. November 2015 zur Bewerbung für den Grand Depart, die Zustimmung zu den entstehenden Kosten verbunden. Eine erste Rate ist bereits angewiesen worden und im Oktober 2016 werden weitere 1,7 Millionen Euro fällig. Sollte es allerdings zu Dopingfällen bei der Tour in 2016 kommen und die ARD von den Fernsehübertragungsrechten zurücktreten, hat auch Düsseldorf das Recht den Vertrag zu annullieren. Zum Start der Tour im Juli sind weitere 1,6 Millionen Euro zu zahlen, davon 500.000 Euro für bezahlte Zuschauer-Sitze, die sogenannten Hospitality-Plätze.

Präsenz auf internationaler Bühne

Da die ASO Inhaberin aller Vermarktungsrechte der Tour de France ist, wurde im Vertrag festgelegt, in welchem Umfang Düsseldorf für die Tour werben darf. Dabei hat die Stadt in den Verhandlungen erreicht, dass die acht Stadttöchter ebenfalls in die Vermarktung einbezogen werden dürfen. Durch die Vermarktung der 10.000 vereinbarten Hospitality-Plätze, erhofft die Stadt sich Einnahmen in der Höhe von mehreren Millionen Euro. Bereits bei der Siegerehrung der Tour de France 2016 wird Düsseldorf mit Werbemaßnahmen präsent sein. Da die zweite Etappe ebenfalls in Düsseldorf und Umgebung stattfindet, werden zusätzliche Werbemöglichkeiten eröffnet. Nach einer Studie des Marktforschungsinstitutes Repucom hat der Werbewert der Landeshauptstadt mit dem Zuschlag für den Grand Depart bereits zugenommen und eine weitere Steigerung wird prognostiziert.

Bisher gibt der Flughafen 500.000 Euro fürs Sponsoring

Verbindliche Zusage für Sponsoring gibt es bisher vom Flughafen Düsseldorf über 500.000 Euro. Der Aufsichtsrat der Messe hat noch über ein Engagement zu entscheiden, die Summe von drei Millionen Euro ist im Gespräch.
Wenige Stunden später kam e dann im Rat zu heftigen Diskussion über das Tour de France Projekt.

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