Düsseldorf Blaulicht

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Unter Atemschutzgeräten durchkämmten die Feuerwehrleute die Etagen und Wohnungen - auf der Suche nach Opfern. Es wurde niemand verletzt.

100.000 Euro Schaden durch Fassadenbrand in Düsseldorf Oberbilk

Feueralarm in einem Haus an der Lessingstraße: Nahe dem Hauptbahnhof brannte die Fassade eines fünfgeschossigen Hauses. Verletzt wurde dabei niemand, so die Feuerwehr. Nach ihrer Schätzung entstand ein Schaden von mindestens 100.000 Euro. Lessing- und Ellerstraße waren voll gesperrt, was zu Staus im Berufsverkehr führte. Zur Sicherheit evakuierte die Feuerwehr ein Nachbarhaus, bekam den Brand aber nach gut einer Stunde unter Kontrolle.

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Das Löschwasser musste aus mehreren Hydranten auf der Ellerstraße herbeigeführt werden

Als die Retter in der Lessingstraße eintrafen, brannte die komplette Fassade im Innenhof – vom Erdgeschoss bis zum ausgebauten Dachstuhl. Die Flammen schlugen bereits zum Nachbarhaus über – vor allem in der Höhe des dritten und vierten Geschosses. Außerdem hatte es das Flachdach einer Anlage mit einzelnen Garagen und drei Kleinkrafträder erwischt, die im Innenhof abgestellt waren.
Sofort rief der Einsatz eine höhere Alarmstufe aus und orderte Feuerwehrleute nach, so dass schließlich drei komplette Löschzüge mit rund 80 Rettern nach Düsseldorf Oberbilk ausrückten. Ihr Problem: Es war lange Zeit völlig unklar, wie viele Menschen sich in dem Brandhaus aufhielten. Während die einen Feuerwehrleute sich auf die Bekämpfung des Brandes konzentrierten, durchkämmten die anderen alle Etagen und Wohnungen nach Personen. Schließlich wurden drei Menschen ins Freie geführt, die übrigen konnten sich selbst retten.

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In der engen Lessingstraße mussten sich die 80 Retter gut organissieren. Die rückwärtige Fassade des grauen Hauses brannte

Durch einen schnellen Einsatz konnte die Feuerwehr die meisten Wohnungen vor dem Feuer bewahren. Allerdings mussten auf der Suche nach Verletzten alle Türen eingeschlagen werden. Fünf Wohnungen werden erst nach einer umfangreichen Renovierung wieder nutzbar sein. Zum Teil kamen die Nutzer in einem nahen Hotel unter, während Mitarbeiter der Stadtwerke vor allem die am meisten geschädigten Räume im dritten und vierten Stock vom Strom- und Gasnetz trennte.
Durch die Sperrung der Ellerstraße mussten mehrere Buslinien der Rheinbahn, die 721 und 722,  über den Oberbilker Markt umgeleitet werden.

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