Düsseldorf Blaulicht

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Polizeipräsident Norbert Wesseler und Kriminaloberrat Rüdiger Korp mit den "Schuhabdrücken"

Aktion gegen Einbrecher in Düsseldorf – Aufmerksam in die dunkle Jahreszeit

Landesweit startet die Polizei mit der Präventionswoche "Riegel vor!" in die dunkle Jahreszeit. Mit der Umstellung auf die Winterzeit am Wochenende wird es noch früher dunkel und das bietet Einbrechern ein ideales Pflaster. Was jeder für mehr Sicherheit tun kann, ist Bestandteil der Beratungsgespräche, die die Polizei in dieser Woche noch intensiver führt.

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Die Mitarbeiter des Kommissariats Vorbeugung suchen das Gespräch mit den Düsseldorfern

Ein regnerischer Montag in Oberkassel. Der Polizeibus der Präventionsstelle parkt am Barbarossaplatz und die Beamten sprechen die Passanten an. Viele versichern, sie hätten bereits Sicherungen in ihren Wohnungen. Doch die Polizei weiß auch, selbst wenn es Extraschlösser und Fensterschlösser gibt, helfen diese nur, wenn sie auch abgeschlossen werden.

Denn ein Thema ist die Nachlässigkeit, die sich im Alltag einschleicht. Da bleiben Fenster auf Kippe oder die Balkontür zum Lüften geöffnet. Kurze Momente, auf die Einbrecher nur warten.

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Der Schuabdruck soll die Menschen sensibilisieren

Solche Momente versucht die Polizei den Bewohnern von Wohnungen und Häusern mit einem besonderen Hinweis zu verdeutlichen. Nach niederländischem Vorbild hat Polizeipräsident Norbert Wesseler Flyer in Form von Fußstapfen anfertigen lassen. 5000 „Footstapjes-Flyer“ verteilen die Beamten dort, wo vielleicht ein Krimineller seinen echten Fußabdruck bei einem Einbruchsversuch hinterlassen würden: in offenen Fenstern oder Türen. Es soll die Menschen sensibilisieren.

Tipps der Polizei zur Prävention

> Wer die Wohnung verlässt, sollte alle Türen abschließen und keine Fenster auf Kipp lassen.

> Licht und evtl. ein eingeschalteter Fernseher oder Radio vermitteln den Eindruck von Anwesenheit

> Auch im Außenbereich ist eine dauerhafte Beleuchtung dem Bewegungsmelder vorzuziehen

> Beim Verlassen der Wohnung sollten Wertgegenstände nicht offen liegen bleiben. Besser verstecken, aber nicht im Schlafzimmer (Wäscheschrank) oder Wohnzimmer. Dort sehen Einbrecher zuerst nach. Auch in der Küche suchen sie gerne nach der Haushaltskasse.

> Sind Extra-Schlösser an Fenstern oder Terrassentüren angebracht, keine Schlüssel stecken lassen.

> Bei verdächtigen Beobachtungen im Umfeld – Personen, die sich ungewöhnlich benehmen, Fahrzeuge, die lange im Wohngebiet kreisen oder Geräusche – bitte die Polizei unter 110 verständigen. Dabei muss es sich nicht unbedingt um männliche Täter handeln, auch Kinder und Frauen werden von Einbruchsbanden losgeschickt.

> Lassen Sie sich neutral und kostenlos in den Beratungsstellen zum Einbruchschutz beraten

Einbruchsradar

Die Polizei Düsseldorf erstellt regelmäßig den Einbruchsradar. Im Zeitraum von Freitag, 21. Oktober 2016, 6 Uhr, bis Montag, 24. Oktober 2016, 6 Uhr, wurden 15 Wohnungseinbrüche gemeldet. Davon blieb es in zwei Fällen beim Versuch. Ludenberg führte in diesem Zeitraum mit drei Einbrüchen die Liste an. Die Einbrecher machen keinen Unterschied, ob sie in Wohnungen oder Häuser einbrechen.

Beratung und Information

Die Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle berät kostenfrei über sicherheitsbewusstes Verhalten und mechanische Sicherungsmöglichkeiten.

Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle, Luisenstraße 2 (LVR Hochhaus Ecke Friedrichstraße). In der Aktionswoche (24. - 29. Oktober) Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr geöffnet und unter den Rufnummern 8706868 oder 8706869 zu erreichen. Samstag (29.10.) „Tag der offenen Tür“ von 9 bis 16 Uhr. Anmeldung nicht erforderlich.

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