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Drei Bewohner des Hauses mussten mit Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus gebracht werden

Düsseldorf Altstadt: Kellerbrand auf der Kurze Straße - vier Menschen aus Wohnhaus gerettet

Drei Personen mussten am Mittwochmorgen (8.7.) mit Rauchgasvergiftungen in Krankenhäuser eingeliefert werden, nachdem im Keller eines Hauses an der Kurze Straße ein Brand ausgebrochen und der Rauch in alle Wohnungen eingedrungen war. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr retteten insgesamt vier Personen aus den oberen Stockwerken, denen der Fluchtweg durchs Treppenhaus abgeschnitten war. Das Haus ist bis auf Weiteres nicht mehr bewohnbar. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Die Leitstelle der Feuerwehr erreichte am Mittwoch um 8:36 Uhr der Notruf über Rauchentwicklung aus einem Wohngebäude an der Kurze Straße in der Düsseldorfer Altstadt. Als die ersten Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, drang bereits dichter Brandrauch aus einem Wohngebäude und drei Bewohner machten sich am Fenster bemerkbar. Dichter Rauch im Treppenhaus schnitt ihnen den Fluchtweg ab. Da der Rauch sich bereits in die Wohnungen im ganzen Gebäude ausgebreitet hatte, befanden sich die Menschen in akuter Gefahr. Über zwei Drehleitern konnte jeweils eine Person aus dem dritten und dem vierten Stockwerk gerettet werden. Über eine tragbare Leiter wurde zeitgleich ein Mann aus dem ersten Stockwerk in Sicherheit gebracht. Auf der Rückseite des Wohngebäudes machte sich eine Frau im Dachgeschoss bemerkbar. Sie konnte durch einen Atemschutztrupp mit einer Fluchthaube aus ihrer komplett verrauchten Wohnungen gerettet werden. Alle wurden anschließend durch einen Notarzt erstversorgt. Drei Bewohner musste im Anschluss in Kliniken gebracht werden. Lebensgefahr besteht nach ersten Erkenntnissen nicht.

Den Brand im Keller bekamen die Feuerwehrleute schnell unter Kontrolle. Mitarbeiter der Netzgesellschaft trennten das komplette Gebäude von der Strom- und Wasserversorgung, da große Teile der Hausinstallation durch das Feuer im Keller stark beschädigt wurden. Zur Kontrolle der übrigen Wohnungen in Brandgebäude, mussten zwei Wohnungstüren gewaltsam geöffnet werden. Anschließend befreite die Feuerwehr das Haus mittels zweier Hochleistungslüfter vom giftigen Brandrauch. Bei der Kontrolle der benachbarten Gebäude war kein Rauch festzustellen.

Da die Brandursache unklar war, hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen. Bis auf Weiteres ist das Gebäude nicht mehr bewohnbar. Über die Höhe des Sachschadens können keine Angaben gemacht werden.

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