Düsseldorf Blaulicht

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Messerattacker auf dem Unteren Rheinwerft: Zwei junge Duisburger wuirden dabei am Sonntagfrüh schwer verletzt - teilte die Polizei mit.

Düsseldorf Altstadt: Zwei Schwerverletzte (18 + 20) nach Messer-Attacke auf dem Rheinwerft

Messerattacke am Düsseldorfer Rheinufer: Dort wurden am Sonntag kurz vor Sonnenaufgang zwei junge Männer (18 und 20 Jahre alt, aus Duisburg) schwer verletzt. Lebensgefahr habe nicht bestanden, teilte die Düsseldorfer Polizei mit. Ein dritter Begleiter erlitt Prellungen. Der Täter sei entkommen.

Die Fakten aus dem Bericht der Düsseldorfer Polizei: Es war gegen 3.20 Uhr am Sonntag (16.6.). 150 Meter südlich der Kasematten auf dem unten Rheinwerft seien die drei später Verletzten mit vier Personen in Streit geraten. Warum? Das ist nicht bekannt. Ein noch unbekannter Mann aus der Viergruppe zog ein Messer und stach dem 18-jährigen Duisburg sofort ins Gesicht. Kurz darauf erlitt der 20-Jährige eine schwere Stichwunde – zugefügt von demselben Täter. Ein 19-Jähriger kam mit Prellungen davon.

Zeugen verhindern Schlimmeres

Vermutlich haben Zeugen noch Schlimmeres verhütet. Sie wurden und machten auf den Kampf aufmerksam. Daraufhin flüchteten alle vier Beteiligten – darunter der Mann mit dem Messer. Er wird nach Polizeiangaben als etwa 25 Jahre alt mit dunklen Haaren und kurzem Bart beschrieben. Er trug ein schwarzes T-Shirt. Der zweite Täter war den Zeugenangaben zufolge jünger, etwa 18 Jahre alt, schlank, hatte schwarze Haare mit kurzem Zopf am Hinterkopf. Der dritte Täter trug ein weißes T-Shirt mit roter Aufschrift.

Zeugen melden sich bitte beim Kriminalkommissariat 32 der Düsseldorfer Polizei unter Telefon 0211 - 870-0.

Diskussion um Messerverbot

Der Vorfall wird die Diskussion um ein Messerverbot in Düsseldorf entfachen. Hamburg, Bremen und Kiel wollen ein solches Messerverbot aussprechen und durchsetzen. Das wurde auf der jüngsten Innenministerkonferenz bekannt. Der Kriminologe der Ruhruniversität Bochum, Thomas Feltes, bewertet diese Diskussionen nach Angaben der WAZ als „symbolische, wahlkampfbezogene Politik“. Einzelfälle hätten die Wahrnehmung vieler Menschen verzerrt.
Während sich NRW-Innenminister Herbert Reul noch 2018 für ein Messerverbot ausgesprochen hatte, beschränkt sich das NRW-Innenministerium nun erst einmal darauf, Messerattacken zu erfassen. Diese werden von der Polizeistatistik bislang nicht einzeln ausgewiesen.

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