Düsseldorf Blaulicht

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Auf dem Burgplatz zeigten gleich mehrere Einsatzwagen mit Besatzung Präsenz

Düsseldorf Altstadt und Carlstadt: Samstagabend mit vielen Polizeieinsätzen

Die von der Polizei angekündigte starke Präsenz an den Wochenende im Bereich der Düsseldorfer Altstadt war auch am Samstag (4.7.) erforderlich. Ein Einsatz wegen Ruhestörung eskalierte, Einsatzkräfte wurden attackiert, 150 Personenkontrollen wurden durchgeführt und zahlreiche Personen in Gewahrsam genommen. Dabei stellten die Einsatzkräfte fest, dass sich die Vorfälle nicht nur auf die Altstadt beschränkten sondern sich auch in die Carlstadt und Randbereiche der Altstadt wie Eiskellerberg, Schlossufer, und Mannesmannufer verlagerten.

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Die Einsatzkräfte der Polizei hatten die Freitreppe im Blick. Die Hoffnung, dass die Scheinwerfer die Besucher*innen davon abhalten würden, sich dort niederzulassen, hatte sich nicht erfüllt.

Am Sonntag (5.7.) wurden die Einsatzkräfte um 1.20 Uhr von Anwohnern zu einem Parkhaus am Carlsplatz gerufen, da auf dem obersten Parkdeck eine 15-köpfige Gruppe junger Menschen (19 bis 28 Jahre alt) feierte und lautstark randalierte. Die Ruhestörer wurden von der Polizei aus dem Parkhaus geleitet. Dort drückte ein 20-jähriger Duisburger provokativ eine Zigarette am Streifenwagen aus. Als die Polizisten den Mann zur Rede stellen wollten, attackierte ein weiteres Gruppenmitglied einen Beamten mit einem Faustschlag und flüchtete zunächst unerkannt. Ein Tatverdächtiger wurde bei der anschließenden Fahndung aufgegriffen, seine Tatbeteiligung wird geprüft. Weitere Teile der Gruppe bedrängten die Polizisten so massiv, dass diese Pfefferspray einsetzen mussten. Erst mit Unterstützungskräften gelang es der Polizei die Situation unter Kontrolle zu bringen. Sechs Personen aus dieser Gruppe wurden trotz Platzverweis später erneut in der Altstadt angetroffen. Daraufhin mussten die zwei Frauen und vier Männer die Nacht im Gewahrsam verbringen. Entsprechende Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet. Der verletzte Beamte wurde ambulant in einer Klinik behandelt und war nicht mehr Dienstfähig.

Die Einsatzleitung der Polizei berichtete über zahlreiche aggressive Personengruppen, so dass bis in die frühen Morgenstunden am Sonntag Streitigkeiten und Körperverletzungsdelikte polizeilich bearbeitet werden mussten. Durch die Präsenz der Polizei wurden diese Einsätze konsequent bearbeitet und größere Konflikte im Keim erstickt. Es wurden etwa 150 Personen überprüft, zahlreiche Platzverweise ausgesprochen und Ingewahrsamnahmen durchgeführt.

Das Polizeipräsidium kündigt auch für die nächsten Wochenenden eine starke Präsenz, ein konsequentes Einschreiten und keine Toleranz gegenüber Randalieren an.

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