Düsseldorf Blaulicht

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Der medizinische Notfall einens Mannes während der Fahrt ging glimpflich aus

Düsseldorf Angermund: 29-Jährigen durch kontrollierten Auffahrunfall gerettet

Das bedachte Handeln eines Fahrlehrers verhinderte am Donnerstag einen schweren Unfall auf der B8N in Düsseldorf. Er beobachtete wie ein vor ihm fahrender 29-Jähriger offensichtlich am Steuer einen medizinischen Notfall erlitt und drohte die Kontrolle über seinen Wagen zu verlieren. Der 40-jährige Mönchengladbacher setzte sich mit seinem Auto vor den führerlosen Wagen und bremste ihn bis zum Stillstand aus. Der Rettungsdienst brachte den Patienten in ein Krankenhaus, der Zustand ist stabil.

Einen außergewöhnlichen Unfall hatte die Polizei am Donnerstagmittag gegen 13 Uhr auf der B8N aufzunehmen. Ein 29-jähriger Mann war mit seinem Renault in Richtung Düsseldorf Zentrum unterwegs und fuhr dabei Schlangenlinien. Ein hinter ihm fahrenden Mann aus Mönchengladbach fuhr in Höhe der Ausfahrt Kalkum neben ihn und sah, dass der Fahrer offenbar krampfte und drohte das Bewusstsein zu verlieren. Der Fahrlehrer setzte sich mit seinem VW Up vor das führerlose Fahrzeug und bremste ihn aus, bis beide Wagen an der Betonmittelschutzplanke zum Stehen kamen. Dann alarmierte der 40-Jährige den Rettungsdienst und die Polizei.

Der 29-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht, sein Zustand ist stabil. Die Polizei nahm den Unfall auf und lobte nach Abwägung der Umstände das bedachte Verhalten des Fahrlehrers. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

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Aktualisierung

22:10 Uhr : Offenbar ist die Entschärfung jetzt für 23 Uhr terminiert. Der Flughafen hat für 23 Uhr die Aussetzung der Landungen angekündigt und auch die Mitarbeiter des Mercedes-Werks, das in Zone B liegt, haben dann nach Schichtende das Gebiet verlassen.

19:30 Uhr: Die Entschärfung findet nicht vor 22 Uhr statt. Bis dahin sollen die Bereiche A und B geräumt sein.

17:40 Uhr: Polizei und Ordnungsamt werden ab 18:30 Uhr Straßensperren einrichten. Die gilt insbesondere für den Bereich rund um Ulmenstraße, Johannstraße, Heinrich-Ehrhardt-Straße, Münsterstraße bis hin zur Jülicher Straße im Süden und dem Kennedydamm. Der Kennedydamm selbst bleibt für den Verkehr frei. Es wird empfohlen, die Gefahrenbereiche weiträumig zu umfahren.  Lautsprecherwarnfahrzeuge sind unterwegs, um die betroffenen Bürger aufmerksam zu machen.

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