Düsseldorf Blaulicht

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Rauch über der ehemaligen Gefängniskapelle: Großbrand in der Ruine der Ulmer Höh

Düsseldorf Derendorf: Fenster und Türen schließen: Großbrand in der Ulmer Höh

Feuer in der Ulmer Höh, Düsseldorfs ehemaligem Gefängnis: Ganz Derendorf war am Freitagabend bis 23.15 Uhr aufgerufen, Fenster und Türen geschlossen halten. Denn der giftige Rauch wehte in den Stadtteil hinein. Die Feuerwehr arbeitete mit vier Löschzügen und Verstärkung durch die Henkel-Werksfeuerwehr daran, den Brand zu löschen.

Aktualisierung: Der Brand auf der Ulmer Höh ist unter Kontrolle. Bis zum jetzigen Zeitpunkt wurde niemand verletzt. Die Kriminalpolizei hat den Brandort bereits besichtigt, dennoch dauert die Brandursachenklärung noch an. Nach den letzten Schätzungen wird der Einsatz der Feuerwehr noch einige Stunden andauern.

Aus dem Dachstuhl der ehemaligen Gefängnis-Kapelle schlugen die Flammen meterhoch, als die Brandbekämpfer gegen 19.30 Uhr am Freitagabend (29.4.) eintrafen. Mittlerweile hat sich die Glut durch mehrere Stockwerke des verlassenen Baus gefressen. Auffällig vor Ort: der beißende Brandgeruch. Rund 120 städtische und freiwillige Feuerwehrleute sind im Einsatz.

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Großeinsatz für die Feuerwehr, Foto: Feuerwehr Düsseldorf

Die Kapelle von 1893 ist von fünf Drehleitern der Berufsfeuerwehr und einem Gelenkmast der Werkfeuerwehr Henkel "umstellt". Aus den Löschrohren wurden zu Spitzenzeiten rund 8.000 Liter Wasser in der Minute gegen die lodernden Flammen eingesetzt. Dazu mussten die Feuerwehrleute viele Schlauchleitungen zu den umliegenden Hydranten verlegen, um eine ausreichende Menge an Löschwasser sicherzustellen. In Handarbeit deckten die Einsatzkräfte das Dach der Kapelle ab, um an die tieferliegenden Glutnester zu gelangen - eine aufwändige und schweißtreibende Arbeit.

Die Brandursache ist noch unbekannt

Zur Brandursache kann noch nichts gesagt werden. In der Vergangenheit war das Land NRW mehrfach dafür kritisiert worden, das Verfahren für eine Nachnutzung des Filetgrundstücks durch Investoren seit Jahren in die Länge zu ziehen. So hatte das Modeunternehmen Gerry Weber, das angrenzende Gebäude und Grundstücke besitzt, umfangreiche Pläne für einen Ausbau inklusive Hotel und Mode-Showrooms. Mittlerweile ist das ostwestfälische Unternehmen selbst in wirtschaftlichen Schwierigkeiten und dürfte in dem Ausbau nicht mehr die oberste Priorität sehen.

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