Düsseldorf Blaulicht

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Ein Kurzschluss im Keller, ein lauter Knall, starker Rauch: Die Feuerwehr war am Freitagabend in der Füsilierstraße im Einsatz. Durch den Wassereinbruch in einem Transformatorraum fiel nach Angaben der Feuerwehr in mehreren Straßenzügen von Derendorf der Strom aus. Viele Hundert Anwohner waren betroffen.

Düsseldorf Derendorf: Kurzschluss in einem Transformator – viele tausend Menschen für zwei Stunden ohne Strom

Eine unbekannte Anzahl von Wohnungen und Gaststätten ist in Düsseldorf Derendorf mit einem zweistündigen Stromausfall ins Wochenende gestartet. Das hat die Feuerwehr mitgeteilt. In einem Haus an der Füsilierstraße sei vermutlich ein Wasserrohr gebrochen. Das Wasser lief durch alle Stockwerke hindurch bis in den Transformatorraum im Keller, wo sich ein Hochspannungsaggregat mit einem lauten Knall und gewaltigen Kurzschluss verabschiedete.

Als Einsatzbeginn hat die Feuerwehr 20.02 Uhr notiert. Ein Sprecherin der Stadtwerke Düsseldorf sagte auf Nachfrage von report-D, um 22.03 hätten Techniker die Störung beseitigt. Auf der Störungskarte der Netzgesellschaft tauchte der Vorfall, der viele Hundert Menschen betraf, nicht auf.

Wasser in allen Etagen

Nach Angaben der Feuerwehr drang Wasser aus den oberen Etagen durch die Wände bis in den Keller in einen Transformatorraum der Stadtwerke. Dort habe das stromleitende Wasser einen gewaltigen Kurzschluss an einem Hochspannungstransformator ausgelöst. Daraufhin sei in „mehreren Straßenzügen von Derendorf der Strom ausgefallen. Eine genauere Eingrenzung war am Abend nicht zu bekommen.

Knall und starker Rauch

Kurz nachdem die ersten Kräfte der Feuerwache Münsterstraße am Einsatzort ankamen, gab es einen gewaltigen Knall im Bereich des Kellers. Starker Rauch quoll aus den Lichtschächten, so schildert es die Feuerwehr. Der Einsatzleiter forderte umgehend weitere Unterstützung an, konnte dann jedoch rasch Entwarnung gegeben werden.

Reparatur des Stromnetzes

Der durch den Kurzschluss entstandene Brand im Transformatorraum ging mangels Brandmasse von selbst aus. Die verrauchten Bereiche wurden gelüftet und die Wasserzufuhr des Hauses abgestellt. Zugleich rückten die Notfallteams der Netzgesellschaft aus. Sie arbeiteten über Stunden fieberhaft daran, die Energieversorgung im Stadtteil wieder herzustellen. Die Feuerwehr beseitigte die Wasserlachen in den einzelnen Etagen des Unglückshauses.

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