Düsseldorf Blaulicht

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45 Feuerwehrleute bekämpften am Dienstag (20.8.) in Düsseldorf einen Brand an der Rethelstraße und retteten einen Mann vom Dach.

Düsseldorf Düsseltal: Feuerwehr rettet Mann vom Dach einer brennenden Wohnung

Dramatische Minuten am Dienstag (20.2.) in Düsseldorf Düsseltal: Eine Dachgeschosswohnung im 5. Stock eines Mehrfamilienhauses an der Rethelstraße brannte lichterloh. Der Mieter konnte sich aufs Dach flüchten. Zwischen ihm und der Düsseldorfer Feuerwehr: eine brennende Wohnung.

In der Leitstelle gingen über die 112 gleich mehrere Notrufe ein. Gemeldet wurden das Feuer – und der vermisste Nachbar. Die ersten Einsatzkräfte seien schon zwei Minuten nach der Alarmierung an der Rethelstraße eingetroffen, teilte die Feuerwehr mit. Ein Rettungstrupp stürmte in den fünften Stock. Der Mieter der Brandwohnung habe sich auf das rückwärtige Dach des Gebäudes retten können. Doch um ihn zu retten, mussten zunächst Teile der lichterloh brennenden Wohnung gelöscht werden.
Erst danach wurde der Mann über die Treppe ins Freie gebracht und an den Rettungsdienst übergeben. Danach nahm sich die Feuerwehr den Brand vor. Aus zwei Löschrohren wurde er von innen mit Wasser bekämpft. Von außen half ein Feuerwehrmann, der auf einer Drehleiter stand. Parallel kontrollierten weitere Einsatzkräfte die Nachbarwohnungen. Entwarnung! Die Flammen hatten sich nicht ausgebreitet.

Straßenbahnen ohne Strom

Nach 30 Minuten meldete der Einsatzleiter „Feuer in Gewalt“ an die Leitstelle. Es folgten Nachlösch- und Kontrollarbeiten im gesamten Dachbereich des Wohnhauses. Die Oberleitung der Straßenbahn wurde vorsorglich abgeschaltet und geerdet. Mitarbeiter der Feuerwehr stellten die Wasser-, Strom- und Gasversorgung des Wohnhauses ab. Notfallsanitäter transportierten den verletzten Mieter mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus.

Rund 50.000 Euro Schaden

Für den Zeitraum des Einsatzes kam es zu Verkehrsbehinderungen. In ersten Schätzungen beläuft sich der Schaden auf etwa 50.000 Euro. Zur Ermittlung der Brandursache hat die Polizei ihre Arbeit aufgenommen. Nach zwei Stunden kehrten die letzten der insgesamt rund 45 Einsatzkräfte zu ihren Wachen zurück.

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