Düsseldorf Blaulicht

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Großeinsatz in der Nacht zu Samstag: In einem Tanzclub in Düsseldorf Flingern soll Pfefferspray auf der Tanzfläche versprüht worden sein.

Düsseldorf Flingern: Pfefferspray im Tanzclub – 18 Menschen verletzt – fünf mussten ins Krankenhaus

Aktualisierung 19.5. 14:45 Uhr | Die Düsseldorfer Polizei hat andere Zahlenangaben zu den Verletzten gemacht wie die Düsseldorfer Feuerwehr. Laut Polizeibericht 22 (Polizeiüberschrift: 21) Personen verletzt, vier seien zu einer ambulanten Behandlung in Krankenhäuser gebracht worden. Die Polizei bat Zeugen des Vorfalls, sich zu melden: 0211-8700 - oder bei jeder anderen Polizeidienststelle.

Diese Geisterstunde im Club Ambis  in Düsseldorf Flingern ließ die Augen tränen und die Kehlen kratzen: 18 Menschen wurden in der Partynacht zu Samstag auf der Tanzfläche an der Langenberger Straße verletzt – teilte die Feuerwehr Düsseldorf mit. Fünf Personen wurden zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser transportiert. Offenbar war auf der Tanzfläche Pfefferspray versprüht worden.

Der Großeinsatz begann am Freitagabend (17.5.) um 23.05 Uhr. Es soll sich um eine Ü16-Party gehandelt haben, die in den letzten Zügen lag. Zeugen berichten, zwei Mädchen hätten auf der Tanzfläche eine Substanz versprüht. Danach ging es vielen Partygästen schlecht. Sie hielten sich die Augen, schluckten und husteten. Hinzu kam der – um diese Uhrzeit – nicht mehr ganz geringe Rauschpegel der Nachtschwärmer.

Rettungswagen, Notärzte

So trennte die Polizei per Einsatz-Kette normale Gäste von Verletzten. Die Feuerwehr richtete auf dem Parkplatz eines nahen Discounters ihren Einsatzplatz ein – vier Rettungswagen und mindestens drei Notärzte sichteten die Verletzten, halfen durch Spülungen der Augen oder entschieden – dieser Mensch muss zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Der große Bus der Düsseldorfer Feuerwehr diente als mobiler Aufenthaltsraum.

Nach knapp zwei Stunden waren die letzten Rettungswagen wieder auf ihren Wachen – zu den Hintergründen dieses Vorfalls gibt es derzeit keine Angaben.

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