Düsseldorf Blaulicht

D_Cornelius1_20190119

Einsatz für die Düsseldorfer Feuerwehr: Im vierten Stock eines Wohnhauses an der Ecke Corneliusstraße/Herzogstraße brannte es. Drei Menschen wurden verletzt.

Düsseldorf Friedrichstadt: Drei Verletzte bei Brand in einer ´Wohnung an der Corneliusstraße

Drei Personen erlitten am Samstagabend (19.1.) eine Rauchgasvergiftung. 50 Feuerwehrleute waren fast drei Stunden lang im Einsatz. Der Einsatzleiter schätzt den Schaden auf rund 100.000 Euro: So berichtete die Düsseldorfer Feuerwehr über den Brand in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der vielbefahrenen Kreuzung Corneliusstraße/Herzogstraße. Zur Klärung der Brandursache hat die Kriminalpolizei Ermittlungen aufgenommen.

Die Feuerwache Hüttenstraße ist gleich um die Ecke. Dort gingen gegen 17 Uhr mehrere Notrufe ein. Anwohner hörten das penetrante Piepen von Brandmeldern. Und schlimmer noch: Es roch nach Qualm. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte schlugen bereits Flammen aus den Fenstern einer Wohnung im vierten Stock. Rauch füllte das komplette Treppenhaus.

Verstärkung angefordert

Unverzüglich wurden weitere Einsatzkräfte zur Corneliusstraße beordert. Der Einsatzleiter setzte sofort zwei Einsatztrupps mit Löschrohren über das Treppenhaus im Gebäude ein, ein weiteres Löschrohr von außen. Im Verlauf wurde dieses über eine Drehleiter eingesetzt. Zeitgleich kontrollierten weitere Einsatzkräfte die angrenzenden Wohnungen auf Menschen und Raucheintritt. Mit Hochleistungslüfter der Feuerwehr wurden die verrauchten Bereiche rauchfrei gelüftet.
Die Einsatzkräfte brachten die Flammen nach einer Stunde unter Kontrolle. Es waren umfangreiche Nachlöscharbeiten erforderlich, bis der Einsatzleiter endgültig "Feuer aus" melden konnte. Mit einer Wärmebildkamera kontrollierten die Einsatzkräfte alle Bereiche auf versteckte Glutnester.

Versorgung der Verletzten im Hotel nebenan

Der städtische Rettungsdienst versorgte, soweit erforderlich, die Bewohner des Hauses sowie des Nachbarhauses in einem benachbarten Hotel. Insgesamt acht Personen wurden mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in Augenschein genommen. Drei Personen mussten zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser transportiert werden. Lebensgefahr bestand nicht.

Knapp drei Stunden

Der Einsatz für die zeitweise über 50 Einsatzkräfte der Feuerwachen Hüttenstraße, Quirinstraße, Behrenstraße, Posener Straße, den Führungsdienst der Hüttenstraße sowie den Rettungsdienst war nach rund zweieinhalb Stunden beendet. Durch die Stadtwerke Düsseldorf wurde die Stromversorgung der betroffenen Wohneinheiten unterbrochen. Aufgrund des Einsatzes kam es auf der Kreuzung Corneliusstraße/Herzogstraße zu Verkehrsbehinderungen.

Zurück zur Rubrik Blaulicht

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Blaulicht

D_BrandMesse_Uebersicht_20190221

Am Donnerstagabend (21.2.) wurde die Feuerwehr zu einem Hallenbrand an die Messe Düsseldorf gerufen. An den Stockumer Höfen brannte eine Lagerhalle in voller Ausdehnung. Von allen Seiten her bekämpften mehr als 100 Feuerwehrleute die Flammen. Ob es bei dem Brand Verletzte gegeben hat, ist bislang nicht bekannt. Via Twitter forderte die Feuerwehr die Anwohner im Düsseldorfer Norden auf, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Der Qualm entwickelte einen beißenden Geruch. Der Umweltmesswagen der Stadt Düsseldorf war am Brandort. Es wurden Luftproben genommen. Die Löscharbeiten werden nach Einschätzung des Einsatzleiters bis in die frühen Morgenstunden andauern.

pol_572013d

Aus einem Bekleidungsgeschäft an der Steinstraße hatten zwei Männer in der Nacht von Mittwoch (20.2.) auf Donnerstag (21.2.) Herrenbekleidung im Wert von rund 50.000 Euro entwendet. Die Beute verstauten sie in einem Renault Clio und flohen in Richtung Hauptbahnhof. Ein aufmerksamer Zeuge hatte die Polizei informiert, die die mutmaßlichen Täter bereits an der Worringer Straße festnehmen konnte. Sie wurden dem Haftrichter vorgeführt.

D_Landgericht_17062015_articleimage

Das Leben seiner damals siebenjährigen Tochter hat Ahmed F. am 19.07.2018 eigenhändig beendet – er hat sie erwürgt. Die Richter sahen eine besondere Schwere der Schuld und verurteilten ihn zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe. Die festgestellten niedrigen Beweggründe schließen aus, dass F. Nach fünfzehn Jahren aus der Haft entlassen werden kann, verfügte das Gericht. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, es kann Berufung beim Bundesgerichtshof eingelegt werden (001 Ks 29/18).

Düsseldorf, Helau!

Karnevalssession 2018/19

report-D: Social Media / RSS

Bildergalerien von report-D