Düsseldorf Blaulicht

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Eine Dreiviertelstunde nach den lebengefährlichen Messerstichen vor einem Restaurant in Düsseldorf Golzheim nahm die Düsseldorfer Polizei zwei Zuwanderer aus dem Irak als Tatverdächtige fest. 

Düsseldorf Golzheim: 51-jähriger Düsseldorfer durch Stiche lebensgefährlich verletzt

Durch mehrere Messerstiche lebensgefährlich verletzt wurde am Samstagabend ein 51 Jahre alter Mann vor einem Restaurant in Düsseldorf Golzheim. Laut Polizeibericht war er beim Rauchen vor der Tür mit zwei Männern aus dem Irak (23 und 25 Jahre alt) in einen heftigen Streit geraten, der in Handgreiflichkeiten mündete. Dabei habe der 25-Jährige ein Messer gezogen und mehrfach zugestochen. Die tatverdächtigen Zuwanderer wurden von Zeugen erkannt und kurz darauf in ihrer städtischen Unterkunft festgenommen, so die Düsseldorfer Polizei.

Tatort war der Bürgersteig vor einem Restaurant an der Kaiserswerther Straße. Kurz nach 23 Uhr habe der 51-Jährige zusammen mit einer Freundin eine gesellige Runde verlassen, um vor dem Restaurant zu rauchen. Dort geriet der 51-Jährige mit zwei aus dem Irak stammenden Zuwanderern (25 und 23 Jahre) zunächst in einen Streit. Angeblich ging es dabei um nächtliche Randale; angeblich habe der 51-Jährige die beiden Männer zur Ordnung gerufen. Aus diesem Streit entwickelte sich eine körperliche Auseinandersetzung. Dabei habe der 25-jährige Iraker, vermutlich mit einem Messer, auf den Düsseldorfer mehrfach eingestochen.

Im Hospital stabilisiert

Der zur Hilfe gerufene Notarzt bezeichnete die Stichverletzungen als „lebensbedrohlich“. Der Düsseldorfer werde derzeit in einem Krankenhaus stationär behandelt und sei stabil, teilte die Polizei mit. Durch Hinweise eines unabhängigen Zeugen konnten die Tatverdächtigen identifiziert und um 23.45 Uhr in einer kommunalen Unterbringungseinrichtung in Düsseldorf Golzheim festgenommen werden.

Tatverdächtiger zum Haftrichter

Es handele sich um zwei Männer aus dem Irak, die bislang polizeilich nicht aufgefallen waren. Bei der Durchsuchung der Unterkunft konnte die Tatwaffe nicht gefunden werden. In dem Fall ermittelt nun eine Kommission des Kriminalkommissariats 11. Der Fall wird von der Staatsanwaltschaft Düsseldorf als versuchtes Tötungsdelikt gewertet. Der Haupttäter wird noch am Sonntag einem Haftrichter vorgeführt.

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